Titelaufnahme

Titel
Erhebung des Frühstücksverzichts, Fast Food- und Getränkekonsums bei 10- bis 12- jährigen und 16- bis 18- jährigen SchülerInnen
Weitere Titel
Study of Breakfast Skipping, Fast Food and Beverage Consumption in Pupils Aged 10 to 12 and 16 to 18
VerfasserSchön, Cornelia
GutachterTritscher, Anna
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frühstücksverzicht / Fast Food / zuckerhaltige Getränke / Konsumverhalten / Diätologie / SchülerInnen
Schlagwörter (EN)skipping breakfast / fast food / sugar sweetened beverages / consumer behaviour / dietetics / students
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund/Ziel: Der Frühstücksverzicht, der erhöhte Konsum von Fast Food, sowie zuckerhaltiger Getränke können das Risiko für die Adipositasentstehung im Jugendalter beeinflussen. Neben dem Frühstücksverzicht zählen auch der erhöhte Fast Food-Verzehr, sowie der Konsum zuckerhaltiger Getränke zu zunehmenden Trends von Jugendlichen. Ziel der Bachelorarbeit 2 ist es, herauszufinden, inwieweit diese drei ernährungsbedingten Risikofaktoren der Adipositasentstehung bei Jugendlichen verbreitet sind und ob sich dadurch ein Handlungsbedarf für DiätologInnen ableiten lässt.

Methode: Die Verbreitung des Frühstücksverzichts, Fast Food Verzehrs, sowie Konsums zuckerhaltiger Getränke wird anhand eines Fragebogens erhoben. Das Studienkollektiv umfasst 81 weibliche und männliche SchülerInnen im Alter von 10-12 und 16-18 Jahren.

Ergebnisse: Die Erhebung zeigt, dass weniger als die Hälfte (49,1%) der befragten SchülerInnen täglich frühstücken. Im Vergleich der beiden Altersklassen zeigt sich, dass mit zunehmendem Alter häufiger auf das Frühstück verzichtet wird. Bei der Kategorie Fast Food stellt sich heraus, dass von mehr als 90% der SchülerInnen regelmäßig Fast Food verzehrt wird. Mehr als ein Drittel der ProbandInnen greifen sogar mehrmals pro Woche zu Fast Food. Burschen konsumieren häufiger Fast Food als Mädchen und die Konsumhäufigkeit steigt bei beiden Geschlechtern mit zunehmendem Alter an. Bei der Getränkeauswahl der SchülerInnen stellt sich heraus, dass am häufigsten Leitungswasser/Mineralwasser getrunken wird. Der Konsum zuckerhaltiger Getränke liegt allerdings bei einem relativ hohen Gesamtanteil.

Schlussfolgerung: Sowohl der Frühstücksverzicht, als auch der Fast Food-Verzehr und der Konsum zuckerhaltiger Getränke sind bei den befragten SchülerInnen reichlich verbreitet. Da sie mit zahlreichen Gesundheitsrisiken assoziiert werden, sind frühzeitige Aufklärungs- und Interventionsarbeiten durch DiätologInnen empfehlenswert.

Zusammenfassung (Englisch)

Background/Objective: Skipping breakfast, fast food consumption and sugar sweetened beverages are increasingly trends in children and adolescents, which may cause excessive weight gain. Thus, the aim of the present study is to examine the distribution of breakfast skipping, the trends of fast food consumption and sugar sweetened beverages in school-age adolescents.

Method: A total of 81 female and male adolescents aged 10 to 12 and 16 to 18 years have completed a questionnaire that includes the categories breakfast skipping, fast food consumption and sugar sweetened beverages.

Results: Breakfast consumption patterns indicate that less than half of the participants (49,1%) consume breakfast daily. Students aged 16 to 18 years skip breakfast more often than 10 to 12 –year-old children. More than 90% of the participants consume fast food regularly. One-third of the study participants eat fast food even several times a week. There is a trend that males consume fast food more often than females and the frequency of fast food consumption increases with age. The largest amount of fluid consumed by adolescents comes from water, however, sugar sweetened beverages represent a large percentage concerning the assortment of beverages.

Conclusion: Breakfast skipping, fast food consumption and sugar sweetened beverages are very common in the nutrition of the study participants. As they are associated with numerous health risks, premature awareness and intervention trainings by dietitians are recommendable.