Titelaufnahme

Titel
Die Weiterentwicklung eines neuartigen Testsystems zur Detektion von Auto-Antikörpern in PatientInnen mit Neuromyelitis Optica
Weitere Titel
The further development of a novel testsystem for detection of auto-antibodies in patients with neuromyelitis optica
VerfasserBreitenecker, Kristina
Betreuer / BetreuerinTschandl, Margarete
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Insertion / Mimotope / Neuromyelitis Optica / Indirekter Immunfluoreszenzassay / Transfektion / Tyrosinkinasrezeptor
Schlagwörter (EN)Insertion / Mimotopes / Neuromyelitis Optica / Indirect immunofluoresenceassay / Transfection / Tyrosinkinasereceptor
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Neuromyelitis Optica ist eine entzündliche, demyelinisierende Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems, ausgelöst durch Auto-Antikörper gegen das Protein Aquaporin-4. Dadurch ergeben sich neurologische Symptome, welche zu Blindheit und Lähmung führen können. Die Ursache für die Bildung dieser spezifischen Antikörper ist bis heute unbekannt, jedoch wird vermutet, dass diese nicht willkürlich produziert werden. Sie sind gegen spezifische dreidimensionale Epitope gerichtet, erkennen aber ebenfalls lineare Peptidsequenzen, welche die dreidimensionalen „nachahmen“. Solche Sequenzen werden Mimotope genannt. In dieser Arbeit werden zufällig erkannte Mimotope, welche mit Neuromyelitis Optica-IgG reagierten, in einen Myc markierten Tyrosinkinaserezeptor mit einem grün fluoreszierenden Protein am C-Terminus (Myc-TAGged-TrkC-GFP) kloniert und in HEK293 Zellen eingebracht. Anschließend wird der Transfektionserfolg überprüft und die Zugänglichkeit des Rezeptors für Antikörper mittels indirekter Immunfärbung getestet.

Zusammenfassung (Englisch)

Neuromyelitis Optica is an inflammatory, demyelinating autoimmune disease of the central nervous system, caused by autoantibodies against the protein aquaporin-4, causing severe neurological symptoms, which can lead to blindness and paralysis. The reason behind autoantibody production is still unknown but it is assumed that its production is not random. The autoantibodies recognize three-dimensional epitopes but are also able to bind to linear sequences, which mimic to be those. Such sequences are called mimotopes. This thesis deals with the insertion of those mimotopes into the extracellular N-terminal sequence of a myc-TAGged tyrosinkinase-receptor, which is marked with a green fluorescent protein on the intracellular C-terminus. Furthermore we transfected HEK293 cells with the mimotopes and performed an indirect immunofluoresenceassay with anti-myc-antibodies to ensure transfection efficiency and accessibility for antibodies