Titelaufnahme

Titel
Skelettale Heterogenität bei C57BL/6J Mäusen-Histomorphometrische Parameter von Lendenwirbelsäule, Tibia, Femur und Kalvarien
Weitere Titel
Skeletal Heterogeneity in C57BL/6J Mice-Histomorphometric Parameters from Lumbar Spine, Tibia, Femur and Calvaria
VerfasserPleyer, Conny
Betreuer / BetreuerinMacho, Michaela
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)C57BL/6J Mäuse / Knochenhistomorphometrie / Skelettale Heterogenität / Osteozyten / Trabekulärer Knochen / Kortikaler Knochen
Schlagwörter (EN)C57BL/6J mice / bone histomorphometry / skeletal heterogeneity / osteocytes / trabecular bone / cortical bone
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Unter skelettaler Heterogenität versteht man all jene Unterschiede, die sich in verschiedenen Knochenarealen finden lassen. Diese Arbeit beschäftigt sich im Besonderen mit der skelettalen Heterogenität bei C57BL/6J Mäusen. Ziel dieser Arbeit soll es sein, diese Differenzen in Kalvarien, Lendenwirbelsäule, Femur und Tibia nachzuweisen.

Entsprechende Knochenregionen (Kalvarien, Lendenwirbelsäule, Femur und Tibia) wurden aus zwei verschiedenen Mauskollektiven entnommen. Die Kalvarien und einige Präparate des Rumpfes wurden in Methymethacrylat eingebettet, geschnitten und nach Goldner gefärbt. Die übrigen Präparaten wurden entkalkt, in Paraffin eingebettet, geschnitten und mit Hämatoxylin-Eosin gefärbt. Im Anschluss erfolgte die Auswertung mittels Histomorphometriesoftware (Osteomeasure, Osteometrics USA).

Beim Vergleich zwischen Kalvarien und Rumpf zeigte sich eine signifikant höhere Zahl von kortikalen Osteozyten in den Kalvarien. Die Zahl der trabekulären Osteozyten war in der Tibia höher als im Femur. Bei einer direkten Gegenüberstellung der kortikalen und trabekulären Osteozytenzahlen in den einzelnen Regionen konnten mehr trabekuläre Osteozyten in der Tibia und der Wirbelsäule nachgewiesen werden. Bezüglich der trabekulären Strukturparameter ergaben sich ebenfalls Unterschiede. Das Trabecular Bone Volume, die Zahl der Trabekel und die Dicke der Trabekel waren in der Wirbelsäule höher als in den langen Knochen (Tibia und Femur). Im Gegensatz dazu war in der Wirbelsäule die Dicke der Kortikalis geringer als in der Tibia und dem Femur.

Zusammenfassend lässt sich demnach schlussfolgern, dass mithilfe dieser Arbeit zelluläre und strukturelle Unterschiede zwischen den einzelnen Skelettregionen ermittelt werden konnten.

Zusammenfassung (Englisch)

Skeletal heterogeneity is defined as all differences between various regions of the skeleton. This thesis focuses on skeletal heterogeneity in the skeleton of C57BL/6J mice. The paper aims at illustrating these differences in the calvaria, the lumbar spine, the femur and the tibia.

The corresponding bones (calvaria, vertebrae, femur, tibia) were extracted from two different mice collectives. The calvaria and some bones of the trunk were embedded in methylmethacrylat, cut and Goldner stained. The other specimens were decalcified, embedded in paraffin, cut and haematoxylin-eosin stained. As a next step the slides were analysed by making use of the histomorphometry software (Osteomeasure, Osteometrics USA).

When comparing the calvaria and the trunk, a significantly higher number of cortical osteocytes became visible in the calvaria. The number of trabecular osteocytes was higher in the tibia than in the femur. A direct comparison between the cortical and the trabecular number of osteocytes in each regions revealed that more trabecular osteocytes were found in the tibia than in the vertebrae. Regarding the trabecular structural parameters more differences could be demonstrated. Trabecular Bone Volume, Trabecular Number and Trabecular Thickness were higher in the vertebrae than in the long bones (tibia and femur). Cortical Thickness was smaller in the vertebrae than in the tibia and the femur.

In conclusion this thesis showed cellular and structural differences between various regions of the skeleton.