Titelaufnahme

Titel
Simulation, Aggravation und psychogene Sehstörungen bezüglich monokularen und binokularen Visusabfalls bei Kindern und Erwachsenen.
Weitere Titel
Simulation, aggravation and somatoform monocular and binocular vision loss in children and adults.
AutorInnenKaranitsch, Melanie
GutachterHirmann, Elisabeth
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Simulation / Aggravation / Psychogene Sehstörung / Simulationsnachweis / Monokulare Simulationsproben / Binokulare Simulationsproben / Objektive Simulationsproben / Differenzialdiagnostik
Schlagwörter (EN)Simulation / Aggravation / somatoform vision loss / Simulation prove / monucular simulation detection / binocular simulation detection / objective simulation detection / differential diagnosis
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel- und Problemstellung: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Simulation, Aggravation und psychogener Sehstörung sowie dem praktischen Umgang von Patientinnen und Patienten mit einer nicht organischen monokularen oder binokularen Sehverschlechterung. Dabei leiten zwei zentrale Forschungsfragen den Aufbau dieser Arbeit. Die erste Frage beschäftigt sich mit evidenzbasierten Untersuchungsmethoden zum Nachweis von monokularer sowie binokularer Simulation, Aggravation und psychogener Sehstörung. Die zweite Forschungsfrage behandelt die Möglichkeit, diese Diagnosen im Rahmen einer orthoptischen Untersuchung voneinander abzugrenzen.

Hintergrund: Der Behandlungsablauf wird, beginnend mit dem differenzialdiagnostischen Ausschluss einer organischen Ursache, zur Erbringung eines klaren Nachweises eines vorgetäuschten Visusabfalles, bis hin zum kommunikativen Umgang mit den Betroffenen sowie den weiterführenden Maßnahmen, genau beschrieben. Die Definitionen der Begriffe Simulation, Aggravation und psychogene Sehstörung sollen genau beschrieben, sowie die Möglichkeiten einer Differenzierung dieser Krankheitsbilder diskutiert werden.

Methoden: Die Methoden zur Beantwortung der ersten Forschungsfrage dieser Arbeit, wurde mittels Literaturrecherche in Fachliteratur, online-journals und online-Datenbanken durchgeführt. die zweite Forschungsfrage, wurde anhand von Expertinnen- und Experteninterviews beantwortet. Die Vorbereitung, Auswertung und Durchführung der Interviews sowie der Begriff des Experten / der Expertin werden beschrieben.

Ergebnisse: Die Untersuchungsmethoden, welche zum Nachweis eines monokularen oder binokularen, nicht organischen Visusabfalles zur Anwendung kommen, werden nochmals in einer Tabelle zusammengefasst. Die ausgewerteten Expertinnen- und Experteninterviews werden aufgelistet.

Diskussion und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Expertinnen- und Experteninterviews werden mit einschlägiger Fachliteratur sowie aktuellen Studien verglichen und eventuell widersprüchliche Meinungen werden einander gegenübergestellt. Dabei werden die Gründe für Simulation, Aggravation und psychogener Sehstörung bei Erwachsenen sowie bei Kindern erörtert. Die Möglichkeiten zur Differenzierung zwischen einer absichtlichen und einer unbewussten Simulation werden anhand verschiedener Meinungen von Autoren und der Interview- Partnerinnen und Partnern diskutiert. Das weitere Procedere und das taktisch / kommunikative Vorgehen mit den Betroffenen werden erklärt und mit der Relevanz für die Orthoptik in Bezug gesetzt. Eigene Schlussfolgerungen zu der Thematik sowie eine kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise der Autorin werden dargestellt.

Zusammenfassung: In der Zusammenfassung werden alle wichtigen Aspekte der Arbeit nochmals kurz dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Objectives: This thesis deals with the practical manegement of patients with a nonorganic monocular or binocular visual impairment. Two central research questions are leading this thesis. The first research question focuses on the evidence based- examinations to prove a monocular or binocular simulation, aggravation or somatoform visual disturbances. The second research question discusses the possibility to seperate this diagnoses of each other within the scope of the orthoptic anamnesis and examination.

Background: The treatment - starting with a differential diagnostic procedure to exclude an organic cause, to prove a feigned vision loss, up to the comminicative interaction with affected patients and ending with additional measures - are described throughly. The definition of simulation, aggravation and somatoform visual disturbances as well as the possibilities of differentiation of these clinical pictures is discussed.

Methods: To answer the first research question, research in literature, online-journals and data bases were carried out. The second research question was answered on the basis of three expert interviews. The prepartation, evaluation and realization of the interviews as well as the definition of expert is described.

Results: The examination methods which give proof of monocular or binocular nonorganic visual deterioration are summarized in a table. The three evaluated expert- interviews are listed.

Discussion and conclusion: The results of expert- interviews are compared to the literature and current studies and eventually contradictory opinions are confronted with each other. Furthermore, the reasons for simulation, aggravation and somatoform visual disturbances with adults and children are discussed. The possibility for the differentiation between a conscious simulation and an unconscious simulation are analyzed with the help of dissimilar opinions of authors and interview partners. The following procedures as well as the tactic / communicative approach to patients are explained and related to the relevance for orthoptics. Personal conclusions as well as a critical reflection of the author’s approach are stated in this chapter.

Summary: The final chapter briefly summarizes the important aspects of this thesis.