Titelaufnahme

Titel
Aspekte zum Einfluss der Ernährung auf Autoimmunerkrankungen in der Neuroophthalmologie
Weitere Titel
Aspects on the influence of nutrition on autoimmunediseases in neuroophthalmology
AutorInnenKonrad, Wilma
GutachterBurggasser, Georg ; Hirmann, Elisabeth
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Multiple Sklerose / Endokine Orbitopathie / Miller-Fisher Syndrom / Guillain-Barré Syndrom / Autoimmunerkrankung / Ernährung / Darm
Schlagwörter (EN)multiple sclerosis / thyroid-associated ophthalmopathy / Miller-Fisher syndrome / Guillain-Barré syndrome / Autoimmune disease / diet / gut
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

ZIEL- UND PROBLEMSTELLUNG

Diese Arbeit behandelt die Fragestellung inwiefern die für die Neuroophthalmologie relevanten Autoimmunerkrankungen multiple Sklerose, endokrine Orbitopathie und das Miller-Fisher Syndrom mit dem Darm und der Ernährung zusammenhängen.

HINTERGRUND

Bei multipler Sklerose, endokriner Orbitopathie und dem Miller-Fisher Syndrom, als Variante des Guillain-Barré Syndroms, handelt es sich um Autoimmunerkrankungen, bei denen die Pathogenese noch unzureichend geklärt ist. Theorien zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen umfassen ein Zusammenspiel von genetischer Disposition und Umwelteinflüssen. Der Darm ist das größte lymphatische Organ des Körpers und Sitz des mukosalen Immunsystems. Etwa drei Viertel aller Zellen, die an der Bildung von Immunglobulinen beteiligt sind, sind Teil des lymphatischen Gewebes des Darms.

METHODEN

Bei Erstellung dieser Arbeit wurde auf umfassende Literaturrecherchen in Fachliteratur, sowie in elektronischen Datenbanken wie „Pubmed“ zurückgegriffen. Zudem wurden Expertinnen und Experten zu ihren Erfahrungen mit der Behandlung durch Ernährungsumstellung bei multipler Sklerose, endokriner Orbitopathie und dem Miller-Fisher Syndrom im Rahmen eines Interviews befragt. Die Ergebnisse dieser Interviews fließen ebenfalls in diese Arbeit ein.

ERGEBNISSE

Die Literaturrecherche und die Expertinnen- und Experteninterviews deuten auf einen Zusammenhang von Autoimmunerkrankungen und dem Funktionsverlust der Darmbarriere hin, der sich durch günstige Ernährung positiv beeinflussen lässt.

DISKUSSION/SCHLUSSFOLGERUNG

Dieser Zusammenhang verrät, dass der Verlauf von Autoimmunerkrankungen wie multiple Sklerose, endokrine Orbitopathie und das Miller-Fisher Syndrom durch richtige Ernährung beeinflusst werden kann, beziehungsweise dass präventive Maßnahmen ergriffen werden können, um den Ausbruch einer Autoimmunerkrankung zu verhindern.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

OBJECTIVE

This thesis deals with the question of whether or not autoimmune diseases like multiple sclerosis, Grave’s ophthalmopathy and Miller-Fisher syndrome are influenced by the intestine and by nutrition.

BACKGROUND

The pathogenesis of multiple sclerosis, Grave’s ophthalmopathy and Miller-Fisher syndrome are not yet entirely clear. Theories about the pathogenesis of autoimmune diseases imply an interaction of a genetic disposition and environmental factors. The intestine is the main lymphatic organ of the human body. The mucosal immune system is also located in the gut together with lymphatic tissue essential for the production of immunoglobulins.

METHODS

Extensive research in literature as well as in electronic databases such as “Pubmed” has been performed for this thesis. Additionally, experts were interviewed concerning their experience in treating people who suffer from an autoimmune disease such as multiple sclerosis, Grave’s ophthalmopathy or Miller-Fisher syndrome.

RESULTS

Evidence was found supporting this theory. According to this evidence, autoimmune diseases can be triggered by breakdown of the intestinal barrier function. The mechanisms can be influenced in a positive way by a suitable diet.

DISCUSSION/CONCLUSION

Connections between autoimmune diseases and the breakdown of the intestinal barrier function suggest that the course of an autoimmune disease can be influenced by suitable nutrition. Furthermore this leads to the question of whether there are preventive actions concerning nutrition which can avert the outbreak of an autoimmune disease.

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