Titelaufnahme

Titel
Feinfühligkeit – Responsivität : Pädagog*innen-Kind-Interaktion in der Elementarpädagogik
Weitere Titel
Sensitivity – Responsivity Infant-Care-Provider-Child Interaction in Pre-School and Nursery Education
AutorInnenMurauer, Elisabeth
GutachterFunder, Antonia
Erschienen2017
Datum der AbgabeFebruar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Pädagog*innen-Kind-Interaktion / Feinfühligkeit / Responsivität / Wahrnehmung von Bedürfnissen / Bindungssicherheit / Explorationsfähigkeit / Leiter*innenrolle / Wir-Gefühl / Arbeitsklima / Vorbildwirkung / Tiefenhermeneutik
Schlagwörter (EN)Pedagogue-Child Interaction / Sensitivity / Responsivity / Awareness of Needs / Bond / Exploratory Capability / Leadership Role / Group Identity / Working Conditions / Role Models / In-Depth Hermeneutics
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit einer feinfühligen beziehungsweise responsiven Pädagog*innen-Kind-Interaktion. Ahnert (2016) weist darauf hin, dass ein empathisches gruppenbezogen ausgerichtetes Verhalten von Pädagog*innen, insbesondere gegenüber dem Kind, zu einer ersten außerfamiliären Bindungssicherheit und in weiterer Folge zur gesamten Bindungssicherheit eines Kindes beiträgt. Das Gelingen einer guten Beziehung zwischen Pädagog*in und Kind wird jedoch von der Fähigkeit zur Feinfühligkeit des/der Pädagog*in stark beeinflusst. Wie Brisch (2015) und andere Forscher*innen festhalten, ist eine sichere Bindung die Grundvoraussetzung für die Explorationsfähigkeit eines Kindes. Mit diesem Blick versucht diese wissenschaftliche Arbeit, an Hand einer empirischen Stu-die, herauszufinden, was Pädagog*innen unter einer feinfühligen bzw. responsiven Päda-gog*innen-Kind-Interaktion verstehen und wie Leiter*innen bei dieser Form der Interaktion unterstützend wirken können. Die Daten werden mittels leitfadengestützter Interviews er-hoben und die daraus entstandenen Transkripte tiefenhermeneutisch nach Leithäuser und Volmerg (1979) analysiert und ausgewertet. Die Auswertung der Interviews zeigt, dass Pädagog*innen nicht sicher in der Begriffsdefinition sind, sich mehr Personalressourcen, Leiter*innen als Vorbild und ein Team zum Wohlfühlen wünschen.

Zusammenfassung (Englisch)

The following work talks about responsive pedagogue-child interaction. Ahnert (2016) points out that empathic and group-relatet targeted behaviour of pedagogues, in particular towards the child, secures a first extra-familial bond and, in further consequence, leads to a stable ge-neral bond. If there is a good relationship between child and pedagogue, mainly depends on the pedagogue’s ability to act responsively. Brisch (2015) and other studies emphasise that a secure bond is the fundament for the child’s exploratory capability. By means of an empirical study, this thesis tries to find out what educators mean when they talk about responsive peda-gogue-child interaction and in which ways they may be supported in their effort by their super-visors. Data have been gained by structured and guided interviews and have been analysed according to Leithäuser and Volmerg (1979). Evaluation of the interiews shows that educators are not sure how to define the concept of pedagogue-child interaction and would appreciate better staff resources, competent supervisors to guide them and teams they feel comfortable with.

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