Titelaufnahme

Titel
Kinderbetreuungsgeldmodelle – ein bedeutender Entscheidungsprozess für werdende Eltern
Weitere Titel
Children’s allowance - a decision process for becoming parents
AutorInnenReiger, Michaela
GutachterEckstein-Madry, Tina
Erschienen2017
Datum der AbgabeFebruar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinderbetreuungsgeldmodel / Eltern / Elternkarenz / Väterkarenz
Schlagwörter (EN)children’s allowance / parents / maternity leave / fathers maternity leave
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welches Kinderbetreuungsgeldmodell Eltern wählen und welche Gründe ihre Entscheidung beeinflussen. In Österreich wird momentan eine Vielzahl an Modellen angeboten. Jede Familie bringt individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse mit, welchen die zur Verfügung stehenden Modelle gerecht werden müssen. Das Thema bietet daher ein großes Maß an gesellschaftspolitischer Relevanz. Die Politik hat diese erkannt. 2002 wurde das Kinderbetreuungsgeldmodell erstmals eingeführt. Bis 2010 kam es zu mehreren Änderungen und eine weitere Reform ist schon beschlossen. Dabei steht die Herausforderung, Beruf und Familien miteinander vereinbaren zu können, im Mittelpunkt des Diskurses.

Die angeführte Fragestellung wurde im Rahmen dieser empirischen, quantitativen Untersuchung erörtert, in dem werdende Eltern mittels Fragebogen befragt wurden. Bei der Stich-probe handelt es sich um 51 befragte Personen.

Die Analyse der Daten ergab, dass das einkommensanhängige Kinderbetreuungsgeldmodell mit 51% das am meisten gewählte Modell ist. Der finanzielle Anreiz trägt erheblich zu dieser Entscheidung bei. Weitere Ergebnisse zeigen, dass der Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie nach mehr Flexibilität in der Auswahl der Bezugsdauer nach wie vor vorhanden ist. Demzufolge wird eine weitere Optimierung des Kinderbetreuungsgeldes unter der Berücksichtigung einer sich stetig ändernden demografischen Gesellschaftsstruktur an Relevanz zunehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This present thesis deals with the question of which possibility of children’s allowance parents choose and which occasions influences their decisions. In Austria there are several models offered. Each family brings individual requirements and needs, which the available models have to meet. The topic therefore offers a great deal of sociopolitical relevance. Politics has recognized this. In 2002 the childcare allowance model was introduced for the first time. There have been several changes by 2010 and a further reform has already been decided. The challenge of combining work and family life is at the center of the discourse.

The above-mentioned question was discussed in the context of this empirical, quantitative study, in which the parents were consulted by a questionnaire. The control sample contained 51 persons. The analysis of the data showed that the incomerelated child-care allowance model is the most widely chosen model with 51%. The financial incentive contributes significantly to this decision. Further results show that there is still a need for a better balance between family and work life, as well as greater flexibility in the selection of the period of reference. As a result, a further optimization of the child-care allowance will become more relevant taking into consideration a constantly changing demographic structure.

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