Titelaufnahme

Titel
Der Effekt von Feedback auf die Bodenreaktionskräfte in der Landungsphase beim Angriffsschlag von Volleyballspielerinnen
Weitere Titel
The effect of Feedback on the ground reaction forces in the landing phase of the volleyball spike jump
VerfasserParisot, Valerie Christine
GutachterKlinger, Meike
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Volleyballspielerinnen stellen eine Risikogruppe zur Entwicklung von Überlastungssyndromen der unteren Extremität dar. Sie landen häufiger wie männliche Spieler nahe der Extension und haben eine reduzierte muskuläre Stabilisation des Kniegelenks. Bekanntlich landen Frauen in der Spielsituation nach dem Angriffsschlag häufiger beidbeinig als Männer.

Es zeigt sich, dass die Sprunghöhe und die Landehärte die Bodenreaktionskräfte und die Kniegelenkswinkel beeinflussen können und somit die Belastung des Gelenks, der Patella- und Quadrizepssehne. Die Erhöhung der Sprunghöhe wird im Volleyballtraining angestrebt und die Landehärte könnte durch Landetechnik verändert werden.

Es bestehen Hinweise auf schonende Aspekte für die Landetechnik vom Sprung in Bezug auf die Reduzierung der vertikalen Bodenreaktionskräfte.

Studien haben ergeben, dass erweitertes Feedback für das motorische Lernen von Bewegungen bessere Ergebnisse liefert als sensorisches Feedback.

Das Ziel der Diskussion ist, erweitertes Feedback als Tool für die Instruktion zur Veränderung der Landetechnik zu verwenden und somit die Bodenreaktionen zu reduzieren. In weiterer Folge können Überlastungssyndrome, wie das Jumer`s Knee, vermindert werden.