Titelaufnahme

Titel
Substitution und Elternschaft - Herausforderungen an den Lebensalltag
Weitere Titel
Substitution and Parenting - Challenges in Everday Life
VerfasserLampe, Weronika
GutachterPfeisinger-Riedl, Angelika
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Elternschaft / Substitution / Abhängigkeit / Drogen
Schlagwörter (EN)Parenting / Substitution / Dependency / Drugs
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Mit der Einführung des Substitutionsprogramms haben immer mehr abhängige Eltern die Möglichkeit ihr Leben positiv zu beeinflussen und zu ändern. Dies liegt einerseits daran, dass sie nicht gezwungen sind ihre Sucht durch Beschaffungskriminalität zu finanzieren und andererseits ermöglicht es ihnen einen Ausstieg aus der Drogenszene. Eine Stabilisierung kann nur gewährleistet werden, wenn die Soziale Arbeit den betroffenen Eltern Alternativen aufzeigt. Das Zusammenleben mit einer suchtkranken Person hat Auswirkungen auf die gesamte Familie. Das Thema Sucht steht im Familienleben oft im Vordergrund und der Fokus auf andere Bereiche wie Erziehung und Elternschaft bleibt im Hintergrund. Die betroffenen Eltern, sowie ihre Kinder werden von der Gesellschaft oft stigmatisiert. Dabei ist es für die Betroffenen durchaus möglich mit der entsprechenden Hilfe ein „normales“ Leben zu führen. Die Soziale Arbeit muss sich mit diesem Thema in der Kinder- und Jugendhilfe, sowie in der Drogenhilfe auseinandersetzen. Nur durch eine Zusammenarbeit der Organisationen ist es möglich eine ganzheitliche Betreuung anzubieten, die den Bedürfnissen dieser Zielgruppe entspricht. Diese Arbeit soll die speziellen Lebensumstände darstellen mit denen sich substituierte Eltern und deren Kinder konfrontiert sehen. Diese Darstellung soll dabei helfen die Hintergründe des Verhaltens der Betroffenen besser zu verstehen, um eine möglichst effiziente Zusammenarbeit gewährleistet zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the launching of the substitution- program more and more addicted parents have the chance to change their life in a positive Way. They are not forced to finance their addiction by making criminal activities and they have the possibility to get away from the illegal drug scene. Social work can only accomplish stabilization by offering their clients alternative strategies in coping with specific challenges concerning addiction. The whole family structure is affected by living together with an addicted person. The main focus in everyday’s living lies on the issue addiction, while other topics like parenting and education are considered as less important. The parents and their children often experience stigmatization by the society. And jet it is possible for concerned persons to live a “normal” life, if given the appropriate support. Social work has to deal with this topic in different fields. Only networking between organizations can provide a holistic support system that fits the needs of the target group. This paper deals with the specific life circumstances and challenges of substituted parents and their children. The exposition helps to understand the background of the behavior of those affected, to enable an efficient cooperation.