Titelaufnahme

Titel
Mitverurteilt : Über die Situation Angehöriger von Strafgefangenen
Weitere Titel
Co-condemned On the situation of prisoners’ relatives
VerfasserPlank-Sumann, Andrea
GutachterLehr, Bernhard
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuli 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Strafvollzug / Straffälligen - und Angehörigenhilfe / Angehörigenkontakte
Schlagwörter (EN)Penal System / Assistance to delinquentes and their relatives / Contact with relatives
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die hier vorliegende Bachelorarbeit gibt einen kurzen Überblick über die Situation von Angehörigen von Menschen in Haft wieder. Die Arbeit weist drei Schwerpunkte auf: Im ersten Teil wird der Strafvollzug in Österreich, die spezifischen Folgen für die Lebens- und Ehepartner_innen und deren Kindern dargelegt, weiters werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Strafvollzug und die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zwischen den Insass_innen von Haftanstalten und ihren Angehörigen aufgezeigt und deren Relevanz für die Aufrechterhaltung einer familiären Beziehung anhand unterschiedlicher Studien und Fachartikeln aus der Praxis unterlegt. Der Abschluss der Arbeit zeigt den Unterstützungsbedarf von Angehörigen auf und stellt einige gelungene Beispiele für Angehörigen – und Straffälligenhilfe im deutschsprachigen Raum vor.

Zusammenfassung (Englisch)

The bachelor’s thesis presented here offers a survey of the situation of relatives of persons held in prison. The main focus is on three areas: In the first part, there is a description of the penal system in Austria and its specific consequences for the prisoners’ spouses / partners and their children. Then follows an explanation of the legal framework in the penal system and the ways in which inmates and their relatives can be in contact; the relevance of these contacts for maintaining family relations is underpinned by scientific studies and reports from practical experience. In the final part of the thesis, relatives’ need of support is discussed and seemingly successful models of support measures for relatives and prisoners from German-speaking countries are cited.