Titelaufnahme

Titel
CTLA-4 Varianten als Risiko- und Prognosefaktoren beim Melanom
Weitere Titel
CTLA-4 variants as risk and prognostic factors for melanoma
VerfasserLenhardt, Anita
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Autoimmunerkrankungen / CTLA-4 / Ipilimumab / IRAEs / Melanom / Polymorphismen / SNPs
Schlagwörter (EN)autoimmune diseases / CTLA-4 / ipilimumab / IRAEs / melanoma / polymorphisms / SNPs
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

CTLA-4 und CD28 sind kostimulatorische Rezeptoren auf T-Zellen. Aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit konkurrieren sie um die selben Bindungspartner (CD80 und CD86), die sich auf antigenpräsentierenden Zellen befinden. Während eine Bindung mit CD28 ein aktivierendes Signal für T-Zellen bedeutet, wird durch CTLA-4 ein inhibierendes Signal ausgelöst. Die Aktivität von CTLA-4 wird unter anderem durch genetische Varianten (Polymorphismen, SNPs) beeinflusst, die zu einer Vermehrung oder zu einer Verminderung der CTLA-4 Rezeptoren an der T-Zelloberfläche führen und so indirekt in die Immunantwort eingreifen. Eine verringert Anzahl der CTLA-4 Rezeptoren kann zu Autoimmunerkrankungen und eine erhöhte Anzahl zu Krebserkrankungen führen. Eine Blockade von CTLA-4 durch das Medikament Ipilimumab (=monoklonale Antikörper) kann eine gesteigerte Immunantwort gegen Tumorzellen bewirken aber auch autoimmune Reaktionen hervorrufen. Polymorphismen im CTLA-4 Gen können Einfluss auf die Wirksamkeit von Ipilimumab haben.

Zusammenfassung (Englisch)

CTLA-4 and CD28 are co-stimulatory receptors on T-cells. Because of their structural similarity, they compete for the same ligands (CD80 and CD86), which are located on the surface of antigen-presenting cells. A binding of CD28 activates T-cells, in contrast to that CTLA-4 acts as a negative regulator of T-cell function. The activity of CTLA-4 is influenced by genetic variants (polymorphisms, SNPs), which lead to an increased or decreased number of the CTLA-4 receptors on T cells and thus indirectly interfere with the immune response. A decreased number of CTLA-4 receptors may lead to autoimmune diseases and an increased number to cancer. The blockade of CTLA-4 by ipilimumab (= monoclonal antibodies) can cause an increased immune response against tumour cells but also immune related adverse events. Polymorphisms in the CTLA-4 gene may influence the effectiveness of ipilimumab.