Titelaufnahme

Titel
Die ambulante Geburt. Gibt es Vorteile für Mutter und Kind?
Weitere Titel
Out-patient birth. Does the outpatient birth benefits for mother and child?
AutorInnenFattinger, Anna-Katharina
GutachterKutalek-Mitschitczek, Brigitte
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ambulante Geburt / Schwangerschaft / Nachbetreuung / Wochenbett
Schlagwörter (EN)outpatient-birth / pregancy / after care / confinement/ childbed
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Möglichkeiten sein Kind auf die Welt zu bringen, können vielfältig sein. Es gibt die Geburt im Spital mit anschließendem Wochenbett in der Klinik, welche am häufigsten von den Frauen in Anspruch genommen wird, laut der Geburtenstatistik des Österreichischen Hebammengremiums (2010). Eine andere Möglichkeit ist die Hausgeburt, eine Geburtsmöglichkeit, die außerhalb des Klinikbereichs stattfindet. Für Frauen, denen eine Hausgeburt zu riskant ist, aber das Wochenbett trotzdem daheim verbringen möchten, gibt es weiters die Möglichkeit der ambulanten Geburt. „Ambulant entbinden heißt, dass Sie und Ihr Baby ein paar Stunden nach der Geburt von der Klinik wieder nach Hause in Ihre vertraute Umgebung zurückkehren. Voraussetzung ist natürlich, dass es Ihnen und Ihrem Kind gut geht.“ (Österreichisches Hebammengremium, 2011).

Warum sollte eine Mutter nicht auf Wunsch nach Hause gehen und die Zeit des Wochenbettes in ihren eigenen vier Wänden gemeinsam mit ihrem Kind verbringen können? Mit dieser Arbeit möchte ich das Modell der ambulanten Geburt näher erläutern und sie von einigen verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten.

Die Bachelorarbeit soll dem Leser eine Übersicht über die ambulante Geburt geben und welche Vorteile sie sowohl für die Frau als auch für ihr Kind haben kann und welche bedeutsame Rolle der Hebamme dabei in der Nachbetreuung zukommt. Daraus ergeben sich folgende Forschungsfragen:

1. „Hat die ambulante Geburt Vorteile für Mutter und Kind?“

2. „Stellt die ambulante Geburt ein größeres Risiko im Hinblick auf das Wochenbett für Mutter und Kind dar, als die Spitalsgeburt mit anschließendem Wochenbett in der Klinik?“

Mittels Literaturrecherchearbeit soll geklärt werden, ob die ambulante Geburt Vorteile für die Mutter und ihr Kind bringt und welche Rolle der Hebamme in der Zeit der Nachbetreuung zukommt. Weiters werde ich mich mit dem Thema ambulante Geburt und Krankenkasse auseinandersetzen und warum die ambulante Geburt im Vergleich zur Spitalsgeburt weniger genutzt wird. Mithilfe der Studie „Die Wahl der Geburtsmethode in Abhängigkeit von Attributionsstil unter besonderer Berücksichtigung bestimmter Persönlichkeitsmerkmale“ von Andrea Novak (1987) und den Erfahrungsberichten einer Hebamme aus Oberösterreich, werde ich verschiedene Gründe dafür anführen. Obwohl die Studie nicht mehr aktuell ist, werde ich sie dennoch verwenden, da sie die Situation rund um die Wahl der ambulanten Geburt gut widerspiegelt. Weiters dienen mir die Erfahrungsberichte der Hebamme aus Oberösterreich für das Thema Nachbetreuung nach ambulanter Geburt.

Die Hebamme ist seit Jahren mit der Nachbetreuung nach ambulanten Geburten vertraut und kennt sich daher besonders gut in dieser Materie aus. Im Interview habe ich an die Hebamme drei konkrete Fragen gestellt und deren Antworten handschriftlich niedergeschrieben und dokumentiert.

Zusammenfassung (Englisch)

The opportunities to bring his child into world, can be varied. There is a birth in the hospital followed by confinement in the hospital, which is most commonly taken by women in claim, according to the birth statistics of the Austrian Midwives Board (2010). Another possibility is the home birth, a birth option, which takes place outside the hospital area. For women who have a home birth can be risky, but the postpartum stay at home anyway you want, there is furthermore the possibility of outpatient birth. "Community-release means that you and your baby to return a few hours after the birth of the clinic back home in your familiar surroundings. Prerequisite is, of course, that you and your child are well. "(Austrian Midwives, 2011).

Why a mother should do not want to go home and spend the time of her confinement in her own home with her child? With this work I want to explain the model of outpatient birth and light it up from several different viewpoints.

The thesis should give the reader an overview of the outpatient childbirth and what benefits it may have for both the woman and her child and for the significant role it plays as a midwife in the follow-up. Therefore, the following research questions:

First "Does the outpatient birth benefits for mother and child?"

Second "Does the patient at greater risk of birth in relation to the postpartum mother and child are, as the hospital birth with subsequent confinement in the hospital?"

By means of literature research work aims to clarify whether the patient is beneficial for the birth mother and her child and what the role of the midwife in the period of aftercare. Furthermore, I will deal with the issue of birth and outpatient ambulatory health insurance and why the birth compared to hospital birth is less used. Using the study "The choice of birth method as a function of attributional style, with special consideration of certain personality traits" by Andrea Novak (1987) and the experience of a midwife reports from Upper Austria, I will cite several reasons. Although the study is out of date, I'll use it anyway, because the situation they are good about the choice of outpatient birth reflects. Furthermore, I used the advice of the midwife from Upper Austria to the topic of outpatient follow-up after birth.

The midwife has for years been familiar with the outpatient follow-up after birth and therefore knows very well in this matter. In the interview, I asked the midwife to three specific questions and their answers written down by hand and documented.

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