Titelaufnahme

Titel
Die fachliche Anleitung von Ehrenamtlichen im sozialen Sektor
Weitere Titel
The professional guidance of volunteers in the social sector
AutorInnenKeglovits, Barbara
GutachterZierer, Brigitta
Erschienen2014
Datum der AbgabeNovember 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ehrenamt / Freiwilligenarbeit / Freiwilligengesetz / Freiwilligenmanagement / Freiwilligenzentrum
Schlagwörter (EN)voluntary work / volunteering law / volunteer management
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die fachliche Anleitung von Ehrenamtlichen im sozialen Sektor

Ehrenamtliche Arbeit, auch als Freiwilligenarbeit bezeichnet ist, ein unverzichtbarer Teil unseres gesellschaftlichen Lebens und findet in den unterschiedlichsten Lebensbereichen statt. 28 Prozent der Bevölkerung Österreichs ist über 15 Jahre, das sind rund 2 Millionen Menschen die freiwillig in Organisationen tätig sind. Die ehrenamtliche Arbeit innerhalb einer Institution wird als formelle Freiwilligenarbeit bezeichnet. Für Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind die von Freiwilligen geleisteten Arbeitsstunden ein wesentlicher Bestandteil ihres Aufgabenbereiches. Beteiligungsquoten und –strukturen variieren in den verschiedenen Bevölkerungssegmenten. Mit dem sogenannten „Freiwilligengesetz“, dass am 27. März 2012 veröffentlicht wurde, ist eine rechtliche Basis für Freiwilligendienste wie z.B. das Freiwillige Sozialjahr geschaffen worden. Von der Interessensgemeinschaft Freiwilligenzentren Österreich (IGFÖ), in der Institutionen aus allen Bundesländern vernetzt sind, wurden einheitliche Qualitätsstandards entwickelt. Diese Standards legen die Kriterien für die Auswahl, Schulungen und die fachliche Anleitung bzw. Begleitung von Freiwilligen, sowie die Ausbildung von Freiwilligenkoordinatoren und Freiwilligenkoordinatorinnen fest. Die Qualitätskriterien sollen im Rahmen des Freiwilligenmanagements in sozialen Einrichtungen implementiert und laufend überprüft werden. In dieser Arbeit wird am Beispiel von sechs Organisationen des Sozial- und Gesundheitssektors ihre Umsetzung beschrieben. Seitens dieser Einrichtungen gibt es gezielte Forderungen an die Politik. Die Verwirklichung der gewünschten Ziele kann nur durch eine Zusammenarbeit zwischen dem Non-Profit Sektor, Politik und Wirtschaft erreicht werden. Der wichtigste Auftrag ist dabei die Förderung qualitativer und quantitativer Forschung zum Thema Ehrenamt um eine Weiterentwicklung zu garantieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The professional guidance of volunteers in the social sector

Volunteering is an indispensable factor in our society and takes place in all kinds of life areas. More than two million people above the age of 15, that are 28 percent of the population of Austria, are volunteers in organizations. The complimentary work in an institution is called formal community service. For organizations in social- and health sectors volunteer work is an essential part in the realization of their duties. Involvement structures and rates of the volunteers are diversified in the population groups. The so called „volunteer-law“ from the 27th of march 2012 sets the legal parameters for volunteer work such as the volunteer-social-year. The IGFÖ are lobbyists for volunteer centers in Austria, where in a network of institutions from all nine federal states consistent quality standards have been developed. These standards define selection of volunteers, their training and professional guidance and monitoring as well as the training of the volunteer coordinators. It should be implemented by a volunteer-management in welfare institutions. The conversion is beeing described by the example of six organizations of the social and health sector. On the part of the institutions there are specific demands towards politics. They can only be achieved in a collaboration of the non-profit sector, politics and economy. The most important assignment is the advancement of qualitative and quantitative research in the field of volunteer work and honorary office to guarantee further developments.

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