Titelaufnahme

Titel
Auswirkungen von Früh- und Spätabnabelung auf das Neugeborene
Weitere Titel
Effects of early and delayed cord clamping on newborns
AutorInnenBiegl, Beate
GutachterKutalek-Mitschitczek, Brigitte
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frühabnabelung / Spätabnabelung / Ausstreichen der Nabelschnur / Blutbild / Hämatologischer Status
Schlagwörter (EN)Early cord clamping / Late cord clamping / Umbilical cord milking / Blood level / Hematologic status
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Früh- und Spätabnabelung beim reifen Neugeborenen. Das Abnabeln ist eine Routinemaßnahme, welche im Rahmen der Plazentaperiode durchgeführt wird. Nach der Geburt bleibt die fetoplazentare Transfusion einige Minuten bestehen und beliefert das Kind mit zusätzlichem Blutvolumen. Während das späte Abnabeln diesen Blutfluss zulässt, wird er von der Frühabnabelung unterbunden bzw. gehemmt. Diese Arbeit beschäftigt sich damit, inwieweit der Zeitpunkt des Abnabelns den hämatologischen Status von Neugeborenen beeinflusst. Weiters soll sie abklären, ob das zusätzliche Ausstreichen der Nabelschnur beim frühen Durchtrennen dieser, ähnliche Konsequenzen hat wie die Spätabnabelung.

Mit der Methode der Literaturrecherche, wurde nach geeigneter Fachliteratur zum Thema gesucht, womit die Forschungsfragen beantwortet wurden.

Es stellte sich heraus, dass der hämatologische Status Neugeborener von einer verzögerten Abnabelung mehr profitiert als von der Frühabnabelung. Beispielsweise konnten mehr Blutvolumen und höhere bzw. stabilere Werte von Hämoglobin, Eisen und Hämatokrit nach der Spätabnabelung nachgewiesen werden. In Hinsicht auf die zweite Forschungsfrage konnte festgestellt werden, dass das Ausstreichen der Nabelschnur ähnliche Auswirkungen wie das späte Abnabeln hat, jedoch sind die Evidenzen zu diesem Thema eher gering und es besteht noch weiterer Forschungsbedarf.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with early and late cord clamping in term infants. Clamping of the umbilical cord is a routine intervention, which is performed during the third stage of birth. After birth the fetal-placental transfusion persists for a few minutes and supplies the baby with extra blood. While delayed cord clamping (DCC) permits this blood flow, early cord clamping (ECC) is inhibiting it. The thesis discusses the effects of ECC and DCC and their influences on the neonatal blood level and investigates if the impacts of umbilical cord milking (UCM) are similar to those.

The method of literature research was chosen to answer the above stated topics.

It turned out that the blood status of infants benefits more if you clamp the cord late than early. For example: they had higher hemoglobin, iron, hematocrit and blood levels after this procedure. After umbilical cord milking was executed the babies showed comparable effects to DCC. After all there doesn’t exist much literature about this topic yet, so further research is necessary.

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