Titelaufnahme

Titel
Die Rolle und Haltung der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der Beratung von Angehörigen alkoholkranker Menschen
Weitere Titel
The role and stance of social workers in the counseling of relatives of alcohol addicts
VerfasserSigl, Beate
GutachterPlaschka, Ulrike
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Angehörige / Alkoholismus / Beratung / Soziale Arbeit / Rolle / Haltung
Schlagwörter (EN)relatives / alcoholism / counseling / social work / role / stance
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden nach den einleitenden Begriffsdefinitionen und Erläuterungen, die in das Thema Alkoholismus und Angehörigenarbeit führen, zunächst die komplexen Situationen, in denen sich Angehörige von alkoholkranken Menschen befinden können, beleuchtet. Es wird sowohl auf das Thema Co-Abhängigkeit eingegangen, als auch auf die zahlreichen Belastungen, die sich im sozialen Umfeld, in der finanziellen Situation, im Bereich der Gewalterfahrungen bis hin zum (psycho-)somatischen Bereich erstrecken können. Im Anschluss daran wird auf die Rolle, der Sozialer Arbeit in diesem Kontext zukommt, eingegangen. Diese reicht von der Sensibilisierung der Gesellschaft über die multiprofessionelle Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen im psychosozialen und medizinischen Bereich bis zum politischen Mandat der Sozialen Arbeit. Abschließend werden mögliche hilfreiche Haltungen der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in der Beratung von Angehörigen von alkoholkranken Menschen identifiziert und mit Techniken, die in der Beratung Anwendung finden, ergänzt.

Zusammenfassung (Englisch)

This Bachelor thesis provides an introduction on the topics of alcohol addiction and the counseling of people who consider themselves as relatives of alcohol addicts. It reveals the diverse and complex ways relatives may be affected by the addiction. The concept of co-dependency is being discussed as well as the stresses and strains varying from possible strains in social networks, financial worries, (psycho-)somatic strains and the possibility of being exposed to violent behavior and abuse. Subsequently, the thesis elaborates on the role social work has to take within this context. This ranges from public awareness projects to collaborations between people working in psycho-social and medical professions to the political mandate of social work. Finally, possible strategies and techniques for social workers, that might support the counseling of relatives of alcohol addicts, are being added.