Titelaufnahme

Titel
Assessments im physiotherapeutischen Prozess zur Differenzierung degenerativer Meniskusschädigung von anderen Pathologien im Kniegelenk
Weitere Titel
Assessments in the physiotherapeutic process for differentiation of degenerative meniscal injury from other pathologies of the knee joint
AutorInnenOlbrich, Benjamin
GutachterReicher, Eva
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Knie / Meniskus / Degeneration / Test / Assessment / Untersuchung / Gütekriterien
Schlagwörter (EN)knee / meniscus / degeneration / test / assessment / examination / quality criteria
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Degenerative Meniskusschäden können klinisch lange stumm verlaufen. Dennoch stellen sie einen potentiellen Risikofaktor für die Ausbildung einer Gonarthrose dar. Daher ist eine frühe Identifizierung der Pathologie von großer Bedeutung, um Therapeuten oder Therapeutinnen das Setzen von sekundärprophylaktischen Maßnahmen und somit die Vermeidung von Folgeschäden zu ermöglichen. In der Literatur ist eine unüberschaubare Anzahl von Assessments vorzufinden, welche sich in ihrer Beschreibung nicht immer gleichen. Deshalb ist es das Ziel dieser Bachelorarbeit anhand von Studien-Ergebnissen die Assessments zu evaluieren, mit der Intention das Erkennen von degenerativen Meniskusläsionen und das Abgrenzen von anderen Kniegelenkspathologien im physiotherapeutischen Prozess zukünftig zu erleichtern.

Methodik: In dieser nicht-empirischen Forschungsarbeit konnten 7 Studien gefunden werden, welche den gesetzten Ein- und Ausschlusskriterien entsprachen und somit zu Beantwortung der zentralen Fragestellung herangezogen werden konnten. Gesucht wurde in den Datenbanken „PubMed“ und „Pedro“ nach Studien in frei zugänglichen Volltext-Ausgaben. Unter den häufig verwendeten Suchbegriffen befanden sich: knee, meniscus, degeneration, test, quality criteria und validity.

Hauptergebnisse: Traumatisch bedingte Meniskusläsionen konnten aus der Suche nicht ausgeschlossen werden, aufgrund fehlender Studien, welche sich explizit auf Meniskusdegenerationen bezieht. Die Ergebnisse der recherchierten Studien sind sehr heterogen. Dies lässt sich durch teils niedrige Evidenzlevel und geringe methodologische Qualitäten der Publikationen erklären. Allerdings besteht ein beinahe einheitlicher Konsens, dass die Anwendung eines einzelnen Tests nicht ausreicht, um Meniskusläsionen zu identifizieren.

Schlussfolgerung: Die Auswahl und Kombination mehrerer Assessments im Rahmen des Clinical Reasonings ist zielführend, um das Outcome der physiotherapeutischen Un- tersuchung zu verbessern. Wissenschaftlich fundierte Daten sind jedoch rar. Daher ist eine weitere empirische Forschung auf diesem Gebiet notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: Degenerative meniscal damages can remain clinically silent for a long time. Nevertheless, they are a potential risk factor for the developement of gonarthrosis. Therefore, an early identification of the pathology is of great importance in order to enable therapists to take measures of secondary prophylaxis and, as a consequence, to prevent sequelae. In literature a multitudinous number of assessments, which are not always similar in their description, is detectable. Hence the purpose of this bachelor thesis is to evaluate the assessments on the basis of study results, with the intention to prospectively facilitate the identification of degenerative meniscal lesions and the differentiation of other knee joint pathologies in the physiotherapeutic process.

Methods: In this non-empirical thesis 7 studys could be found, which met the stated inclusion and exclusion criteria and therefore could be used for the answer to the main research question. Studies were searched in the databases „PubMed“ and „Pedro“, available in free full-text editions. Often used search terms included: knee, meniscus, degeneration, test, quality criteria and validity.

Main results: Traumatic meniscal lesions could not be excluded from the research, due to the lack of studies, which explicitly refer to meniscal degenerations. The results of researched studies are very heterogeneous. This is partly explicable by low levels of evidence and methodologic qualities of the publications. However, there is almost an unanimous consensus that the use of one single test is not sufficient to detect meniscal lesions.

Conclusion: The selection and combination of several assessments in accordance with clinical reasoning is expedient to improve the outcome of the physiotherapeutic examination. Scientifically founded data is rare. For this reason, further empirical research on this subject is necessary.

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