Titelaufnahme

Titel
Wenn die Müdigkeit zur Qual wird. : Fatigue bei Brustkrebspatientinnen und Möglichkeiten der Unterstützung im Rahmen pflegerischer Interventionen
Weitere Titel
When tiredness turns into pain. Nursing interventions for the management of fatigue in breast cancer patients
AutorInnenKottbauer, Christina
GutachterKöck - Hódi, Sabine
Erschienen2013
Datum der AbgabeSeptember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)krebsbedingte Fatigue / Brustkrebs / pflegerische Interventionen
Schlagwörter (EN)cancer-related fatigue / breast cancer / nursing interventions
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

Krebsbedingte Fatigue ist ein multidimensionales Syndrom, dessen Ursachen vielschichtig und bis jetzt noch nicht genau erforscht sind. Es handelt sich um ein anhaltendes, ganzkörperliches Gefühl, das die KrebspatientInnen physisch, emotional, kognitiv und verhaltensmäßig schwer beeinträchtigen kann. Die Tumormüdigkeit tritt während und/oder nach einer Krebserkrankung auf und ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen der Krebsbehandlung wie Chemotherapie, Bestrahlung, Immuntherapie. Die Lebensqualität, das berufliche und private Umfeld und die sozialen Kontakte der PatientInnen sind durch das Erschöpfungssyndrom massiv betroffen. Bei Brustkrebspatientinnen wird das Müdigkeitssyndrom sehr häufig beobachtet und stellt besonders im ersten Jahr eine große Belastung dar. Die Diagnostik der krebsbedingten Fatigue basiert auf einer Reihe von standardisierten Testverfahren. Seitens der Pflege ist es besonders wichtig, PatientInnen und deren Angehörige richtig und ausführlich zu beraten und zu informieren, denn Beratung und Information sind zentrale Pflegeinterventionen. Verschiedene praktische Interventionen wie Energie sparende Maßnahmen, Energie erhaltende Maßnahmen und Energie erhöhende Aktivitäten zielen darauf ab, die individuelle Situation von KrebspatientInnen zu verbessern. Da jedoch Ursachen und Erscheinungsformen der krebsbedingten Fatigue unterschiedliche Ausformungen haben können, müssen auch die jeweiligen Maßnahmen und Interventionen auf den spezifischen Krankheitsfall abgestimmt sein. Grundsätzlich gelten die Maßnahmen für alle KrebspatientInnen. Bei Brustkrebspatientinnen hat sich jedoch gezeigt, dass das Erschöpfungssyndrom durch gezieltes körperliches Training reduziert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Cancer-related fatigue is an important multidimensional phenomenon the multiple causes of which may be related to both the disease process and the various treatments. Fatigue commonly occurs as a side effect of surgery, chemotherapy, radiation therapy and anti-cancer immunotherapy. It affects the entire body of cancer patients and is described as a persistent, subjective sense of physical, emotional, cognitive and behavioural exhaustion and tiredness. Moreover, not only does fatigue have a severe impact on the cancer patients’ well-being, it also affects their daily life, their family life, social activities as well as their working life. Fatigue is particularly common in breast cancer patients. Information and recommendations are crucial nursing interventions in treating this phenomenon both during and after adjuvant therapy. A wide range of practical interventions and complementary therapies may help relieve the symptoms, and measures taken should be tailored to tackle the patient’s individual problems. Basically, interventions combating cancer-related fatigue apply to all cancer patients. There are no specific strategies in managing fatigue in breast cancer patients. As fatigue is a highly prevalent condition in cancer patients, assessment of the patient’s individual symptoms is important, which is done on the basis of standardized assessment tools.