Titelaufnahme

Titel
Implantation eines temporären Vena-Cava-Filters in der Vena cava inferior bei Risikoschwangerschaften zur Vermeidung einer Pulmonalembolie
Weitere Titel
Implantation of a temporary vena cava filter in the inferior vena cava at risk pregnancies to prevent pulmonary embolism
VerfasserSchrammel, Christine
GutachterStarkbaum, Maria
Erschienen2016
Datum der AbgabeJanuar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Vena-Cava-Filter Schwangere / Risiko Vena-Cava-Filter Schwangerschaft / temporärer Vena-Cava-Filter
Schlagwörter (EN)Vena-Cava-Filter pregnancy / temporary Vena-Cava-Filter / risk Vena-Cava-Filter
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Bachelorarbeit ist, den detaillierten Untersuchungsablauf einer Implantation und Entfernung des temporären Vena-Cava-Filters bei Risikoschwangerschaften zur Vermeidung einer Pulmonalembolie zu beschreiben. Diese Bachelorarbeit zeigt ebenfalls auf, welche Komplikationen auftreten können und welche Gegenmaßnahmen getroffen werden müssen. Des Weiteren werden die alternativen Behandlungsmethoden beschrieben und dessen Vor- und Nachteile aufgezeigt.

Methode: Für diese Literaturarbeit wurde in den elektronischen Datenbanken „Pubmed“, „ScienceDirect“, „Cochrane Libary“, „Medpilot“ sowie in Fachbüchern nach geeigneten Studien und Fachartikeln gesucht. Für die Recherche wurden folgende Schlagwörter bzw. Keywords benutzt: „Vena-Cava-Filter pregnancy“, „temporary Vena-Cava-Filter“, „risk Vena-Cava-Filter“, „Vena-Cava-Filter Schwangere“, „Risiko Vena-Cava-Filter Schwangerschaft“ und „temporärer Vena-Cava-Filter“. Es wurden ausschließlich Studien einbezogen, die im Zeitraum zwischen 2010 und 2015 publiziert wurden.

Ergebnisse: Der Vena-Cava-Filter weist eine sehr niedrige Komplikationsrate auf und erweist sich somit als ideale Prävention gegen eine Pulmonalembolie. Doch beim Auftreten von Komplikationen müssen unverzüglich Gegenmaßnahmen getroffen werden. Es mangelt leider an Forschung bezüglich der Strahlenbelastung für Mutter und Kind, um das Verhältnis von Nutzen und Risiko besser abschätzen zu können.

Diskussion/Schlussfolgerung: Temporäre Vena-Cava-Filter sind zwar mit einer niedrigen Komplikationsrate verbunden, jedoch sollten die Vor- und Nachteile abgewogen werden und der Implantationszeitraum so kurz wie möglich gehalten werden. Bei Anwendung von alternativen Behandlungsmöglichkeiten muss für die Betroffenen individuell entschieden werden, welches System die beste Erfolgsrate hat. Ein geschultes, interdisziplinäres Team ist für diese Intervention unverzichtbar und als künftige Radiologietechnologin ist für mich dieses Wissen in der interventionellen Angiographie maßgeblich.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this bachelor thesis is to describe the detailed examination process of implantation and removal of the temporary vena cava filter in high-risk pregnancies to prevent pulmonary embolism. This thesis also shows what complications can occur and what countermeasures should be taken. Furthermore it describes alternative treatments and demonstrates their advantages and disadvantages.

Method: For this literary thesis the electronic databases "Pubmed", "ScienceDirect", "Cochrane Libary", "Medpilot" and textbooks for appropriate studies and professional articles had been used. For the research the following tags or keywords were used: „Vena-Cava-Filter pregnancy“, „temporary Vena-Cava-Filter“, „risk Vena-Cava-Filter“, „Vena-Cava-Filter Schwangere“, „Risiko Vena-Cava-Filter Schwangerschaft“ and „temporärer Vena-Cava-Filter“. Only studies, which were published between 2010 and 2015, had been used.

Results: The vena cava filter has a very low complication rate and this proves that it is an ideal prevention of pulmonary embolism. But countermeasures must be immediately taken when complications occur. Unfortunately, there exists a lack of research to the radiation exposure of mother and child to easily assess the balance of benefits and risks.

Discussion / Conclusion: Temporary vena cava filters are indeed associated with a low complication rate, but the advantages and disadvantages should be measured and the implantation period should be kept as short as possible. For every patient there must be taken a decision on an individually basis which alternative treatment method has the best success rate for them. A trained, interdisciplinary team is essential for this intervention and as a future radiographer this knowledge in interventional angiography is significant to me.