Titelaufnahme

Titel
Der Vergleich berufsbedingter Haltungsschäden beim zahnmedizinischen Fachpersonal an der Universitätszahnklinik Wien
Weitere Titel
The comparison of work related musculoskeletal disorders among dental health professionals at the University Clinic of Dentistry of Vienna
VerfasserMoser, Clara
GutachterKundegraber, Manuela
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zahnärztinnen und Zahnärzte sind aufgrund ihrer oftmals unergonomischen Arbeitshaltung stark gefährdet Haltungsschäden im muskuloskelettalen Bereich zu entwickeln. Diese Haltungsschäden führen nicht selten zu Schmerzen, vor allem im Bereich der Schultern, des Nackens und der gesamten Wirbelsäule.

Es wird jedoch manchmal außer Acht gelassen, dass auch Zahnarztassistentinnen und Assistenten mit Folgen von unergonomischen Haltungen während ihrer Tätigkeit zu kämpfen haben. Aus einigen Studien geht hervor, dass besonders diese Berufsgruppe ein hohes Risiko aufweist berufsbedingten Haltungsschäden zu entwickeln. Die Ursache solcher Haltungsschäden kann ganz unterschiedlich sein: Sowohl die oftmals ungünstige Arbeitshaltung, aber auch die Asymmetrie beim Arbeiten, eine hohe Anzahl an zu behandelnden Patientinnen und Patienten und der psychosoziale Druck am Arbeitsplatz spielen dabei eine Rolle. Die Folgen dieser Dauerbelastungen können gravierend sein. Die Betroffenen haben nicht nur mit Schmerzen zu kämpfen, in manchen Fällen ist ein verfrühter Austritt aus dem Berufsleben die letzte Konsequenz.

Aus diesen Problemstellungen ergeben sich für die Arbeit folgende zentrale Fragestellungen:

• Welches sind die häufigsten Haltungsschäden, die bei Zahnärztinnen und Zahnärzten und deren Personal auftreten? Kann man diese vergleichen?

• Ist eine der beiden Berufsgruppen anfälliger für Haltungsschäden und wenn ja, welchen Bereich des Körpers betrifft dies besonders?

• Gibt es Risikofaktoren, die die Haltungsschäden auslösen können?

Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine empirische Forschungsarbeit mit anfangs durchgeführter Literaturrecherche zum Thema „Berufsbedingte Haltungsschäden beim Zahnmedizinischen Fachpersonal“.

Die geplante Erhebungsmethode ist ein bereits erstellter Fragebogen. Die angestrebte Größe an Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Studie liegt bei etwa 150. Darunter fallen sowohl Zahnärztinnen und Zahnärzte, als auch Studierende der Zahnmedizin und das zahnmedizinische Hilfspersonal. Ausgeteilt wird der Fragebogen an der Universitätszahnklinik Wien.

Neben dem Auswerten der Fragebögen wird als weitere Erhebungsmethode eine Beobachtung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Arbeitsplatz stattfinden.

Ziel dieser Arbeit ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf berufsbedingte Haltungsschäden der Zahnärztinnen und Zahnärzte und dem zahnmedizinischen Hilfspersonal herauszufinden.