Titelaufnahme

Titel
Abklärung von serologisch RhD-negativen Personen, die genetisch ein D-Gen aufweisen
Weitere Titel
Investigation on serologically RhD-negative individuals, who genetically carry a D-gene
AutorInnenSinger, Claudia
Erschienen2012
Datum der AbgabeJuni 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)RhD / weak D Typen / partial D Kategorien / DEL / immunologische Methoden / molekularbiologische Methoden
Schlagwörter (EN)RhD / weak D types / partial D categories / DEL / immunological methods / molecular biological methods
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der RhD-Expression bei Personen, die serologisch mit

Routinemethoden einen RhD negativen Phänotyp aufweisen, genetisch aber ein RHD Gen

besitzen. Es soll mit sehr sensitiven immunologischen Methoden herausgefunden werden,

ob tatsächlich kein RhD Protein an der Erythrozytenoberfläche gefunden werden kann, oder

ob nicht doch eine sehr schwache RhD Expression nachweisbar ist. Bei diesen schwachen

D-Varianten unterscheidet man weak D, partial D und DEL. Neben der immunologischen

Testung, die heute eher für die Fragestellung der Genexpression, weniger für die Zuordnung

des Typs einer D Variante herangezogen wird, wird routinemäßig die Genotypisierung

eingesetzt. Mit diesen Methoden lassen sich eindeutige Zuordnungen (z.B.: Weak D Typ 1,

etc.) machen. Es werden laufend neue Varianten gefunden und damit ergibt sich auch der

Bedarf, die molekularbiologische Testung laufend zu erweitern, wenn eine weitgehende

Vollständigkeit gewünscht wird.

In Bezug auf die praktischen Auswirkungen sehr schwacher RhD Varianten für die

Immunisierung im Rahmen von Bluttransfusionen oder Schwangerschaften, ist das

Immunisierungsrisiko des Empfängers durch kaum exprimierte D Antigene zwar erheblich

geringer als beim „normalen“ RhD positiven Phänotyp, dennoch besteht ein (Rest-) Risiko für

eine Immunisierung. Mehrere Zentren (z.B. Rotes Kreuz) führen deshalb seit einiger Zeit aus

qualitätssichernden Überlegungen die systematische Suche nach Spendern mit sehr

schwacher D Expression durch.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the RhD expression of persons, who show serologically a RhD

negative phenotype when using routine methods, but genetically there is a RHD gen. With

very sensitive immunological methods it is tried to find a very little RhD expression. These

weak D variants are grouped into weak D, partial D and DEL. Today the immunological tests

detect the gene expression. The genotyping is used routinely for the classification of the D

variants (e.g.: weak D type 1). Continuously there are found new variants and therefore it is

necessary to enlarge the molecular biological test methods.

In relation to the influence of very weak RhD variants for the immunization in line with blood

transfusion or pregnancy, the immunization risk of a donor who gets rarely expressed D

antigens is by far lower to “normal” RhD positive antigens. Some laboratories (e.g. the Red

Cross) perform a systematically searching for donors with a very weak D expression.

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