Titelaufnahme

Titel
Messung der Zufriedenheit und der Lebensqualität von Klienten und Klientinnen des Wiener Roten Kreuz
Weitere Titel
Assessment of well-being and quality of life in clients of the Wiener Rotes Kreuz
VerfasserHartinger, Cornelia
GutachterEder, Gerhard
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit 1 befasst sich mit der Definition von Lebensqualität und Zufriedenheit insbesondere bei geriatrischen Patienten. Hintergrund dieser Arbeit ist eine regelmäßige Befragung der Klienten und Klientinnen diverser sozialer Dienste in Österreich. Unter Anderem werden auch Klienten und Klientinnen des Wiener Roten Kreuzes befragt. Diese Organisation beauftragte die FH Campus Wien mit der Definition von Lebensqualität, der Findung eines geeigneten Messinstrumentes derselben und der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Patientinnen und Patienten. Das Wiener Rote Kreuz erhofft sich dadurch eine Verbesserung ihrer Dienstleistungen und ein verbessertes Ranking bei den regelmäßigen Befragungen.

Der Begriff Lebensqualität wird in der Literatur auf unterschiedlichste Weise beschrieben. Viele Versuche wurden gestartet den anfangs nicht direkt fassbaren Begriff zu definieren und zu interpretieren. Lebensqualität ist ein multidimensionales Konstrukt, bestehend aus zwei wesentlichen Faktoren, der Gesundheit und den sozialen Faktoren. Die Gesundheit wird wiederum unterteilt in eine körperliche und eine psychische Komponente. Im Endeffekt ist die Lebensqualität also von drei wesentlichen Faktoren abhängig.

Die WHO publizierte eine weltweit anerkannte Definition, die diese Annahme noch weiter untermauert. Kalfoss et al. beschreibt verschiedene Unterschiede in der subjektiven Wertung der einzelnen Komponenten bei Männern und Frauen, sowie im Alter. Dies zeigt, dass die Lebensqualität und die Bedeutung der einzelnen Aspekte von der Individualität jedes Menschen abhängig und somit nicht für alle gleich zu definieren sind.

Auch der Begriff der Zufriedenheit muss definiert werden. Die Zufriedenheit wird von Glatzer et al. schon 1984 als einer der Aspekte des subjektiven Wohlempfindens verstanden. Der Autor beschreit den Begriff Zufriedenheit auch als kognitive Bewertung der Lebenssituation. Somit kann dieser Begriff als Komponente der psychischen Lebensqualität verstanden werden.

Die objektive Messung der Lebensqualität ist eine weitere Herausforderung, die mit Hilfe von geprüften Assessments möglich ist. Wie diese Messverfahren aufgebaut sind und wel-ches sich für die aktuelle Fragestellung am Besten eignet, wird in der Bachelorarbeit 2 beschrieben.

Diese Arbeit wrude als nicht-empirische Forschungsarbeit anhand von bereits bestehender Literatur verfasst. Die Literaturrecherche wurde in erster Linie über PubMed durchgeführt und durch weitere Internetquellen sowie ein Fachbuch unterstützt.