Titelaufnahme

Titel
Möglichkeiten zur diätologischen Intervention bei chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen, Diarrhö und Mukositis in der Onkologie
Weitere Titel
Options of dietetic interventions in oncologic patients with chemotherapy-induced nausea and vomiting, diarrhea and mucositis
VerfasserDutka, Daniela
Betreuer / BetreuerinRichter, Silvia
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Onkologie / Nebenwirkungen / Tumortherapie / Chemotherapie / Mukositis / Diarrhö / Übelkeit / Erbrechen
Schlagwörter (EN)oncology / side effect / chemotherapy / mucositis / diarrhea / nausea / vomiting
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Während einerseits die Tumorerkrankung selbst Auswirkungen auf den Ernährungszustand von onkologischen PatientInnen haben kann, stellt die Anti-Tumor-Behandlung mittels Medikamenten wie Zytostatika- oder Immuntherapie und/oder Radiotherapie durch die häufig damit einhergehenden Nebenwirkungen einen weiteren Risikofaktor zur Entwicklung ernährungsrelevanter Problematiken dar. Diese Nebenwirkungen sind vielfältig und reichen unter anderem von Appetitlosigkeit über gastrointestinale Komplikationen wie Diarrhö, Übelkeit und Erbrechen, Mukositis oder Beeinträchtigungen anderer Organe.

Drei diätologisch relevante gastrointestinale Nebenwirkungen werden in dieser Arbeit näher dargestellt. Es handelt sich hierbei um chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen, Diarrhö sowie Mukositis. Alle drei dieser Nebenwirkungen können in verschiedenen Schweregraden auftreten, die Ernährungssituation der betroffenen PatientInnen erheblich beeinträchtigen und im schlimmsten Falle zum Tod führen.

In dieser Arbeit werden mögliche diätologische Maßnahmen zur Prävention und/oder Behandlung der jeweiligen Nebenwirkungen angeführt und die Notwendigkeit der Betreuung dieser PatientInnen durch eine Diätologin/ einen Diätologen aufgezeigt. Dies kann beispielsweise mittels einer Beratung bezüglich einer geeigneten Lebensmittelauswahl, und -zubereitung, Adaptierung der Kostform, oraler Supplemente wie Trinknahrungen und gegebenenfalls einer supplementierenden oder totalen künstlichen Ernährung erfolgen.

Fest steht, dass chemotherapieinduzierte Nebenwirkungen zu einer Mangelernährung führen, oder eine bereits bestehende verschlechtern können, wodurch wiederum die Therapieverträglichkeit herabgesetzt wird. Eine Dosislimitierung der antitumoralen Therapie kann wiederum ein schlechteres Outcome der PatientInnen bedeuten. Insofern ist eine diätologische Intervention zur Stabilisierung des Körpergewichts und Erhalt der Therapieverträglichkeit und Lebensqualität – in schweren Fällen durch eine künstliche Ernährung – unumgänglich.

Zusammenfassung (Englisch)

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