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Title
Die Wertaufholung im Unternehmens- und Steuerrecht : § 6 Z 13 Satz 2 und 3 EStG 1988
Additional Titles
The reversal in the corporate and tax law § 6 Z 13 sentence 2 and 3 Austrian Income Tax Act 1988
AuthorFinz, Daniela
Thesis advisorKormesser, Josef Christian
Published2014
Date of SubmissionJune 2014
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Außerplanmäßige Abschreibung / Beteiligung / Identität / Maßgeblichkeit / Teilwert / Teilwertabschreibung / Wertansatz / Wertaufholung / Wertaufholungsgebot / Wertbeibehaltung / Werterhöhung / Wertzusammenhang / Wertsteigerung / Zuschreibung / Zuschreibungsgebot / Zuschreibungspflicht / Zuschreibungswahlrecht
Keywords (EN)accounting rules / appreciation / appreciation in value / appreciation of a participation / corporate tax rules / identity / increase in value / partial value depreciation / participation / unscheduled depreciation / valuation / write off
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Classification
Abstract (German)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der unternehmens- und steuerrechtlichen Zuschreibung (Wertaufholung) einer Beteiligung nach einer vorangegangen Teilwertabschreibung.

Der VwGH hat in seinem Erkenntnis vom 22.4.2009 über die in der unternehmensrechtlichen Literatur strittigen Frage der Interpretation des § 208 Abs 1 UGB abgesprochen. Die Aussage der Gesetzesstelle „… und stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe dafür nicht mehr bestehen, so ist der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung zuzuschreiben“ wurde so interpretiert, als eine Identität der Gründe, die in der Vergangenheit zur Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, mit jenen Gründen die im Zeitpunkt der Werterholung weggefallen sind, bestehen muss. Nach Auffassung des VwGH besteht eine steuerliche Zuschreibungspflicht der Wertaufholung nach früherer außerplanmäßiger Abschreibung (Teilwertabschreibung) für zum Anlagevermögen gehörende Beteiligungen auch dann, wenn die Gründe des seinerzeitigen Wertverlustes und der nunmehrigen Wertsteigerung nicht ident sind; maßgeblich sind nicht die einzelnen Ursachen, sondern der Wertverlust an sich, weil die Bewertung an den Vermögensgegenstand in seiner Gesamtheit anknüpft. Die Loslösung der Zuschreibungspflicht von den historischen Ursachen der Teilwertabschreibung führt daher grundsätzlich zu einem umfassenderen Wertaufholungsgebot.

Abstract (English)

This thesis deals with the corporate and fiscal attribution (reversal) of an investment after previous partial value depreciation.

The Administrative High Court has agreed in its decision of 22.4.2009 about the point at issue in the corporate law literature of § 208 subparagraph 1 Austrian Enterprise Code. The statement: " ... and if it turns out in a subsequent financial year that the reasons therefore no longer exist, the impairment needs to be reversed in the amount of the value " was interpreted as an identity of the reasons in the past to carry out the results in impairment losses with those reasons have ceased to exist at the time of value recovery.

The Administrative High Court considers that there is a impairment obligation after the reversal of previous impairment losses (partial write) for the assets belonging investments, even if the reasons of the value of the reorganized loss and increase in value are not identical ; Authoritative are not the individual causes, but the loss in value itself , because the evaluation ties in with the asset in its entirety. The detachment of the impairment obligation from the historical causes of the partial depreciation, leads therefore basically to a more comprehensive principle of revaluation.

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