Titelaufnahme

Titel
Evidenzen für drei betätigungsorientierte Therapieansätze bei Kindern mit umschriebener Entwicklungsstörung der motorischen Funktion
Weitere Titel
Evidence of three task-oriented therapy approaches for children with a developmental coordination disorder
VerfasserDolezal, Danielle
GutachterSchönthaler, Erna
Erschienen2015
Datum der AbgabeSeptember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)UEMF / ASTT / CO-OP / NTT / Betätigungsorientierte Ansätze
Schlagwörter (EN)ASTT / CO-OP / NTT / DCD / Task-oriented approaches
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Im Leben eines Kindes birgt jeder Tag etwas Neues, das kennengelernt, geübt und gemeistert werden möchte. 5-6 % dieser Kinder fällt die Betätigungsausführung allerdings sehr schwer und bei diesen wird oftmals die umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktion (UEMF) diagnostiziert. Betreffend die ergotherapeutischen Interventionen lassen sich laut der Richtlinie der „European Academy of Childhood Disabilities“ zwei große Interventions- Kategorien voneinander unterscheiden: Bottom- up oder Top-down-Ansätze. Ziel dieser Arbeit ist es die Evidenzen zu den Ansätzen „Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance“ (CO –OP), „Ability- Skill- & Task- Training“ (ASTT) und „Neuromotor- Task- Training“ (NTT) zu finden und diese hinsichtlich festgelegter Kriterien zu vergleichen.

Methodik: Die Literaturrecherche erfolgte durch die Suche in Datenbanken und per Handrecherche. Die anfänglichen 140 Studien wurden durch Anwendung der Ein-und Ausschlusskriterien auf sechs Studien minimiert. Diese sechs wurden durch das „Mc Master“ und das „Prisma“-Formular beurteilt.

Ergebnisse: Die Evidenzen der einzelnen Studien wurden in der Evidenz-Hierarchie sehr unterschiedlich eingeordnet, jedoch zeigten alle Studien deutlich signifikante Verbesserungen der Performanz und der Ausführungszufriedenheit.

Conclusio: Insgesamt verzeichnen die einzelnen Ansätze eine starke Wirksamkeit. Daher sind diese drei Ansätze als ergotherapeutische Interventionsmethode bei Kindern mit UEMF sehr zu empfehlen.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: In the life of a child every day is full of new things that have to be explored, trained or solved. 5-6% of children have difficulties in performing an activity and these children are often diagnosed with the developmental coordination disorder. Concerning occupational therapy interventions the “European Academy of Childhood Disabilities” differs in their guidelines two intervention-categories: the Bottom- up- Approach and the Top-down-Approach. The aim of this paper was to review evidence about three top-down approaches called „Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance“(CO –OP), „Ability- Skill- & Task- Training“ (ASTT) und “Neuromotor- Task- Training“ (NTT) and to compare them through determined criteria.

Method: The literature-search was conducted in different databases and was also taken by hand. 140 studies were screened by inclusion and exclusion criteria. Afterwards six studies were finally found, which were assessed through the “Mc Master” and the “Prisma” form.

Results: The evidence from each study was quite different, but all studies pointed out significant changes in performance and satisfaction with the COPM assessment.

Conclusion: Taken as a whole each approach demonstrated a strong change in performance and satisfaction. Therefore each approach should be integrated in the interventions of an occupational therapist in children with a developmental coordination disorder.