Titelaufnahme

Titel
Wie wird Empowerment am Beispiel der Peer-Beratung im nicht-stationären psychiatrischen Bereich umgesetzt?
Weitere Titel
How is empowerment implemented using the example of peer-counseling in the non inpatient psychiatric field?
VerfasserSchwella, Doris
Betreuer / BetreuerinVyslouzil, Monika
Erschienen2012
Datum der AbgabeDezember 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Empowerment / Peer-Beratung / Psychiatriebetroffene / Selbstbestimmung / Psychiatriereform / Partizipation / Selbsthilfegruppen / Trialog
Schlagwörter (EN)empowerment / peer-counseling / (ex-)users of psychiatry / self-determination / psychiatric reform / participation / support group / trialogue
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Empowerment ist in den letzten Jahrzehnten zu einem nicht mehr wegzudenkenden Schlagwort in der psychiatrischen Versorgungslandschaft avanciert und steht für eine generelle Haltung, die auf eine Änderung der sozialen Strukturen abzielt und durch Ressourcenorientierung die Selbstbestimmung fördert und eine autonome Lebensgestaltung ermöglichen soll. Anhand vorliegender Arbeit soll untersucht werden, inwieweit Empowerment mit dem vor allem in Österreich relativ neuen Konzept der Peer-Beratung für Psychiatriebetroffene verknüpft ist. Durch Interviews mit oberösterreichischen Peer-BeraterInnen kann beispielhaft dargestellt werden, welche umfangreichen Angebote die Peer-Beratung im nicht-stationären psychiatrischen Bereich setzt und wie sich diese positiv auf die Selbstbestimmung von KlientInnen auswirkt. Außerdem wird die Zusammenarbeit von Peer-Beratung mit Sozialer Arbeit sowie anderen Professionen beleuchtet und dabei der Fokus auf den daraus resultierenden Nutzen für alle Beteiligten gerichtet.

Zusammenfassung (Englisch)

In the last decades empowerment has acquired a noticed keyword in the psychiatric care scenery and stands for a general attitude which tends to change the social structures and enhances self-determination by orientation on resources and aims to enable an autonomic life-arrangement. This paper explores how empowerment is linked to the, in Austria, relatively new concept of peer-counseling for (ex-)users of psychiatry. It can be exemplary illustrated by the use of interviews with peer-counselors from Upper Austria, how extensive the offers of peer-counseling in the non-inpatient psychiatric field are and how this positively affects the self-determination of clients. The cooperation with social work and other professions is also reflected and the focus is directed on the resulting benefit for all involved people.