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Title
„Das bißchen Haushalt macht sich von allein – sagt mein Mann“ : Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Karenz
Additional Titles
Gender-related division of labour and parental leave
AuthorStaub, Elisa
Thesis advisorKlawatsch-Treitl, Eva
Published2012
Date of SubmissionJuly 2012
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung / Karenz / Gleichstellung der Geschlechter
Keywords (EN)Gender-related division of labour / Parental leave / Gender equality
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

In Österreich herrscht ein ungleiches Verhältnis der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Bezug auf Haushaltsarbeit wie auch zwischen der Erwerbsarbeit und der Versorgungsarbeit. Das „male breadwinner“-Modell bestimmt nach wie vor die Rollenzuschreibungen von Männern und Frauen. So wird ein Großteil der Haushalts- und Familienarbeit von Frauen übernommen. Durch eine zusätzliche Erwerbstätigkeit leiden diese oft an einer Doppelbelastung, das Vereinbarkeitsproblem wird nur Müttern zugeschrieben. Die Karenzreglungen waren bis zum Jahre 2000 sehr stark auf Frauen ausgerichtet und verstärkten die traditionellen geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen. Anreize für die Inanspruchnahme von Karenz durch Väter wurden zwar geschaffen, bewirkten bisher allerdings beinahe keine Veränderungen in der tatsächlichen geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung. Es bedarf unter anderem eines Abbaus von Einkommensdisparitäten um eine egalitäre Arbeitsteilung zu erreichen.

Abstract (English)

In Austria the gender-related division of labour regarding household work, but also between domestic work and employment is unequally distributed. The male breadwinner model still describes the current situation of gender roles. Women are responsible for most of the domestic work and the child care which, if they are also in employment, burdens them with additional work in comparison to men. Until 2000 legal regulations for parental leave were primarily focused on women which reinforced the traditional gender roles. Since then incentives for parental leave for fathers have been introduced but so far the situation has not really changed at all. Among other things it is necessary to close the gender pay gap to achieve equality in division of labour.

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