Titelaufnahme

Titel
CTG-Kontrollen im letzten Schwangerschaftstrimenon
Weitere Titel
CTG assessment in the last trimester
AutorInnenHuber, Eugenie
GutachterKayer, Beate
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schwangerenvorsorge / CTG / Schwangerenvorsorge durch Hebammen / Fetale Überwachung
Schlagwörter (EN)Antepartum health / Electronic fetal Monitoring / Midwifery led prenatal care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der fetalen Überwachung im letzten Schwangerschaftstrimenon. CTG-Untersuchungen gehören in der heutigen Praxis zur täglichen Routine, auch bei Schwangerschaften, die problemlos verlaufen. Diese Untersuchungen sind oft mit Stress für alle Beteiligten verbunden und so stellte sich die Frage nach deren Sinnhaftigkeit und möglichen Alternativen. Diese Arbeit setzt sich damit auseinander, ob CTG-Untersuchungen im letzten Trimenon bei komplikationslos verlaufenden Schwangerschaften das Outcome von Mutter und Kind verbessern. Ebenso sollen mögliche Alternativen für Hebammen gefunden werden.

Mit Hilfe einer Literaturrecherche und dem Vergleich der derzeitigen Studienlage werden diese Fragen beantwortet.

Es stellte sich heraus, dass die Studienlage zu CTG-Untersuchungen und deren Einfluss auf das fetale Outcome nur auf Risikoschwangerschaften begrenzt ist. Bei diesen Schwangerschaften wurde das perinatale kindliche Outcome durch den Einsatz des CTGs nicht verbessert. Dies führte zu der Annahme, dass auch für komplikationslos verlaufende Schwangerschaften keine Verbesserung zu erwarten ist. Der emotionale Zustand der Mutter und somit ihr Outcome wird durch Routine-CTG-Untersuchungen negativ beeinflusst. Das Beobachten der kindlichen Bewegungen, so wie die regelmäßige Messung des Symphysen Fundus Abstandes bieten gute Alternativen für die Schwangerenvorsorge von Hebammen.

Diese Arbeit bietet einen Denkanstoß für die Wahl der gängigen Methoden in der Schwangerenvorsorge und macht den Bedarf an weiteren Untersuchungen zu diesem Thema deutlich.

Zusammenfassung (Englisch)

The main focus of this article is on the fetal assessment in prenatal care of low risk pregnancies. Cardiotocography is a commonly used tool in prenatal care to assess fetal wellbeing. Often in the case of low risk pregnancies it seems that those assessments cause unnecessary stress for all parties involved which leads to the need to detect if they are truly beneficial. Do CTG assessments in the last trimester of uncomplicated pregnancies benefit the outcome of mother and child? What alternatives are there?

To answer these questions the up to date literature was searched and compared.

The result was that the trials focusing on the fetal outcome with the use of CTG were limited to high risk pregnancies. In those pregnancies no beneficial effect on the fetal outcome could be proven. This led to the belief that the same is to expect for uncomplicated pregnancies. The emotional state of the mother, meaning her outcome, is negatively affected by CTG assessment. It seems that monitoring fetal movement and repeatedly measuring the symphysis fundus height are convenient alternatives for midwives in prenatal care.

This article offers a perspective to overthink commonly used methods in the prenatal care of uncomplicated pregnancies. It shows that there is a serious lack of trials concerning this matter.

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