Titelaufnahme

Titel
Herzschrittmacher-PatientenInnen in der MRT: Gilt der Herzschrittmacher noch als absolute Kontraindikation bei MRT-Untersuchungen?
Weitere Titel
MRI in Patients with Cardiac Pacemakers: Is the absolute Contraindication for Cardiac Pacemakers in the MRI-environment still relevant?
VerfasserBischof, Eva
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2013
Datum der AbgabeJanuar 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Herzschrittmacher / Magnetresonanztomographie / MR-Kontraindikation / MR-Sicherheit / MRT-taugliche Schrittmachersysteme / HerzschrittmacherpatientInnen
Schlagwörter (EN)Cardiac Pacemakers / Magnetic Resonance Imaging / MRI contraindication / MRI safety / MRI-compatible Pacemakers / Patients with Cardiac Pacemakers
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Neben dem jährlichen Anstieg an durchgeführten Magnetresonanztomographie (MRT) -Untersuchungen steigt auch die Anzahl an PatientInnen mit implantierten Herzschrittmachern. Statistisch gesehen benötigen 17% der SchrittmacherpatientInnen innerhalb von 12 Monaten eine MRT-Untersuchung. Da diese Untersuchungen jedoch kontraindiziert sind, ergibt sich hier ein Bedarf an sicheren Untersuchungsmethoden. In dieser Bachelorarbeit werden einerseits die Frage, ob SchrittmacherpatientInnen in Ausnahmefällen zu einer Untersuchung zugelassen werden können, und andererseits auch die Frage der Sicherheit von Magnetresonanz (MR)-tauglichen Schrittmachersystemen geklärt. Das Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, ob an PatientInnen mit konventionellen Schrittmachersystemen unter bestimmten Voraussetzungen Untersuchungen durchgeführt werden können und ob eine 100%ige Sicherheit bei MRT-Untersuchungen mit MR-tauglichen Schrittmachersystemen gewährleistet werden kann.

Die Ergebnisse aktueller Studien haben gezeigt, dass SchrittmacherpatientInnen unter definierten Umständen sicher untersucht werden können. Die Zulassung zu einer Untersuchung sollte jedoch auf einer Case-by-Case-Basis beruhen. Des Weiteren kann gezeigt werden, dass neue MR-taugliche Systeme keine 100%ige Sicherheit gewähren und ebenfalls nur unter definierten Bedingungen anzuwenden sind. Durch die angeführten Studien lässt sich beweisen, dass die bestmögliche Sicherheit für beide Implantate durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie eine kontinuierliche PatientInnenüberwachung garantiert werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Parallel to the annually increase of magnetic resonance imaging (MRI) procedures, the growth of patients with implantable pacemakers increased too. According to the statistics about 17% of patients with pacemakers require an MRI investigation within 12 months. For that reason, there exists a need of safe examination strategies. On the one hand, this thesis deals with the question if patients with implantable pacemakers can be admitted in an exceptional case to MRI studies, and on the other, it clarified the question of the safety of MRI-compatible pacing systems. The aim of this thesis is to find out if a MRI-examination on patients with conventional pacemaker can be done under the right circumstances and whether a 100% safety for MRI-compatible systems can be guaranteed or not. Moreover, these results are illustrated by different studies.

As part of this thesis it can be stated that pacemaker patients can be investigated safely under defined circumstances. The admission to an examination should be based on a case-by-case basis. Furthermore, it can be shown that the new MRI-compatible systems cannot guarantee a 100% safe use. It is also bounded on defined conditions. Through the mentioned studies it can be proved that a close interdisciplinary collaboration and a continuous patient monitoring can provide the best safety for the patients.