Titelaufnahme

Titel
Therapieempfehlungen bei Posteriorem Impingement im oberen Sprunggelenk bei Balletttänzerinnen
Weitere Titel
Therapy recommendations for ballet dancers with posterior ankle impingement
VerfasserSchoelen, Helena
Betreuer / BetreuerinEder, Gerhard
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

BerufstänzerInnen müssen hohe athletische Anforderungen erfüllen, um in ihrem Beruf tätig sein zu können. Vor allem die hohe Trainingsfrequenz und spezielle ästhetische Ansprüche setzen den/die TänzerIn besonderer Belastung aus. Im klassischen Ballett sind die ästhetischen Ansprüche besonders hoch, spezielles Schuhwerk macht es den weiblichen Tänzern möglich, „en pointe“, also auf den Zehen zu tanzen. Bei dieser speziellen Art des Tanzes ergibt sich eine erhebliche Belastung des Oberen Sprungelenkes. Das posteriore Impingement des Oberen Sprungegelenkes (PIOSP) ist eine häufige Diagnose. Viele Studien beschäftigen sich mit der Diagnostik und der operativen Behandlung dieses Krankheitsbildes. Eine Operation bedeutet jedoch für jede/n TänzerIn eine längere Immobilisation und damit die Unfähigkeit zur Berufsausübung. Aus diesem Grunde ist es wichtig, nicht nur über das Krankheitsbild und seine Hintergründe zu informieren, sondern auch konservative Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung des PIOSP in Betracht zu ziehen. Wenige Studien fokussieren sich bisher auf dieses Thema, deshalb soll in der folgenden Bachelorarbeit durch eine Literaturrecherche die folgende zentrale Forschungsfrage behandelt werden: Welche konservativen Therapieempfehlungen gibt es bei posteriorem Impingement des Oberen Sprunggelenkes bei Balletttänzerinnen?

PT-Relevanz:

Um BerufstänzerInnen eine möglichst lange und gesunde Karriere zu ermöglichen, hat sich die Organisation tamed e.V. zur Aufgabe gemacht, MedizinerInnen, PhysiotherapeutInnen und TänzerInnen zu vernetzen. Ziel ist es, Informationen zu Prävention und Therapie von tanzspezifischen Krankheitsbildern publik zu machen. So kommt es, dass immer mehr TänzerInnen mit Problemen im Bewegungsapparat den Weg zum/zur PhysiotherapeutIn wählen, um einer Operation zu entgehen. Dem/der PhysiotherapeutIn ergibt sich hier also ein relativ neues Patientenfeld. Er/Sie muss hier nicht nur Bescheid wissen über die speziellen Belastungen, denen der TänzerInnenkörper ausgesetzt ist, sondern er/sie muss auch über ein Wissensspektrum bezüglich der Behandlungsmethoden verfügen, um dem/der TänzerIn entsprechend seiner Symptomatik bestmöglich behandeln zu können. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, den PhysiotherapeutInnen für dieses Klientel zu sensibilisieren und mögliche Therapeutische Maßnahmen anzubieten.