Titelaufnahme

Titel
Die Durchführung von angstreduzierenden Maßnahmen im Krankenhaus bei geistig behinderten und psychisch erkrankten Menschen – eine IST Analyse
Weitere Titel
The implementation of anxiety-reducing measures in a hospital of people with intellectual disabilities and mental illness - an acutual analysis
AutorInnenSürth, Julian
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)geistige Behinderung / geistig behinderte Menschen / Menschen mit Behinderungen / psychisch erkrankte Menschen / psychische Erkrankungen / psychische Störungen / Problemverhalten
Schlagwörter (EN)mental disability / mentally handicapped / People with disabilities / mentally ill / mental illness / mental disorders / problem behavior
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit will herauszufinden, welche Maßnahmen zur Angstreduzierung bei geistig behinderten und psychisch erkrankten Menschen in Krankenhäusern durchgeführt werden, damit problematisches Verhalten der PatientInnen verhindert oder gemildert wird und wie sich das radiologische Personal das Wissen dazu angeeignet hat. Dazu wurden vier RadiologietechnologInnen, die in Krankenhäusern tätig sind, mit Hilfe eines standardisierten Interviewleitfadens befragt. Nach Auswertung der Ergebnisse stellte sich heraus, dass alle InterviewpartnerInnen vor allem folgende Maßnahmen zur Angstreduzierung durchführen: sie versuchen Ruhe auszustrahlen und Stress zu vermeiden, sie kommunizieren langsam und deutlich unter Anwendung von entsprechender Gestik und Mimik, sie nehmen geistig behinderte und psychisch erkrankte Menschen sofort zur Untersuchung dran, sodass keine Wartezeiten entstehen, sie planen für die Untersuchung viel Zeit ein oder arbeiten schnell, falls sie es für die betreffende Person als sinnvoll erachten. Außerdem konnte dargestellt werden, dass viele Handlungsmöglichkeiten zur Angstreduzierung, welche im Krankenhaus leicht umsetzbar wären, nicht durchgeführt werden und dass sich die InterviewpartnerInnen ihr Wissen zu diesem Thema einerseits durch ihre Erfahrungen in der Arbeit mit geistig behinderten und psychisch erkrankten Menschen, andererseits durch ihre Ausbildung zur/zum RadiologietechnologIn aneigneten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis wants to find out, which arrangements could help reducing the fear to cope with mental handicapped and psychological diseased people in hospitals, so that problematic behavior can be stopped or mitigated. How does the staff of the radiological department know, how to handle those patients. Therefore four radiographer who work in hospitals were interviewed with the help of interview standards. After analyzing the results I could realize, that the interview partners try to convey calmness to avoid stress, they communicate slowly with the help of gestures and mimics, they start with their examination , so that the patients don’t have to wait, they plan lots of time for the examination and they work fast, when it seems to be necessary. It becomes clear, that many possibilities, how to handle fear reduction, which could be done easily in hospitals are not done. On the one hand radiographers got their knowledge because of their experiences with mental handicapped and psychological diseased people and on the other hand through their educational training.

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