Titelaufnahme

Titel
Beratung und Strategien zur Primärprävention bei Adipositas
Weitere Titel
Strategies and counselling in sustainable primary prevention of obesity
VerfasserHirschvogl, Karin
GutachterRiegler, Barbara
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Adipositas / Übergewicht / Prävention / Pflege / Beratung
Schlagwörter (EN)Obesity / overweight / prevention / counselling / nursing
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

Hintergrund: Übergewicht kann bei Erwachsenen zu einer Reihe an Folgeerkrankungen führen, die jedoch mit professioneller Beratung und Unterstützung vermieden werden können. Eine Gewichtsreduktion und eine generelle Änderung des Gesundheitsverhaltens gestaltet sich für Betroffene sehr schwierig, da Kenntnisse über Ernährungsformen, körperliche Aktivität, Motivation und Unterstützung durch das Umfeld fehlen. Erschwerend dazu kommen Stigmatisierungen, denen übergewichtige und adipöse Menschen ausgesetzt sind, sowie Benachteiligungen in anderen Bereichen. Diese Umstände machen einen Beratungsanlass deutlich.

Ziel: In dieser Arbeit sollen die Ätiologie, Epidemiologie, Folgeerkrankungen und Strategien zur Primärprävention von Adipositas dargestellt werden und Möglichkeiten für professionelle Gesundheits- und Krankenpflegepersonen zur Beratung im primären Sektor aufgezeigt werden.

Methode: Aufgrund einer eingehenden Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken (CINAHL, Academic search elite), im Gesamtkatalog der Bibliotheken (OBVSG) und Internetsuchmaschinen (Google) konnte die Ätiologie und Epidemiologie von Adipositas ergründet werden, als auch Beratungsgrundlagen und Präventionsstrategien.

Schlussfolgerung: Das metabolische Syndrom, Diabetes, degenerative Gelenkserkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und arterielle Hypertonie werden als häufigste Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas genannt. Die Prävention von Adipositas wird in der Literatur als sehr schwierig beschrieben, vor allem durch fehlende Motivation und Wissen über mögliche Risiken seitens der PatientInnen. Der Begriff der Beratung in der Pflege wird unterschiedlich definiert, hat jedoch in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die ExpertInnen sind sich einig, dass die Beratung in der Pflege SchülerInnen, StudentInnen und praktizierenden Pflegenden zufällt und sowohl gelernt als auch gelehrt werden muss. Bisher haben konkrete Handlungsanleitungen zur Pflegeberatung gefehlt, obwohl bereits seit längerer Zeit der gesetzliche Auftrag zur Beratung in der Pflege gegeben ist. Als Strategie zur Prävention von Adipositas ist die meist genannte Maßnahme in der Literatur die Gewichtsreduktion, die in Form der energiereduzierten Mischkost, (täglicher) Bewegung und Unterstützung von Professionisten, Familienmitgliedern oder anderen Bezugspersonen stattfinden soll. In dieser Hinsicht waren die Aussagen einheitlich.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background: Obesity can lead to a wide range of secondary diseases, which can be avoided through counselling and support by professionals. Reducing weight can be very difficult to handle for people affected by overweight or obesity. Largely due to poor knowledge about issues such as different diets, the need for physical activity as well as general lack of motivation and support by patients' family environment, achieving an adequate weight loss proves very difficult for affected individuals. This situation is aggravated by the fact that stigmatization as well as disadvantages in other areas prove to be issues that overweight or obese individuals have to struggle with. It is those issues that give rise to a need for professional counseling.

Aim: The aim of this paper is to point out the aetiology, epidemiology, secondary diseases and strategies for primary prevention of obesity. A second aspect is to illustrate options for health professionals for counselling in the primary sector.

Method: A comprehensive literature review accessing different databases (CINAHL, Academic search elite), the Comprehensive Catalogue (OBVSG) as well as search engines (Google) and reveal aetiology, epidemiology and strategies for obesity prevention and ultimately highlight principles for professional counselling.

Conclusion: The most common secondary diseases of overweight and obesity are the metabolic syndrome, fat metabolism disorder, diabetes, degenerative joint diseases and arterial hypertension. In literature, prevention of obesity and overweight is described as difficult due to a lack of knowledge and motivation in patients. The term of counselling in the care setting is defined in many ways but has become more and more important in recent years. Experts point out that professional counselling in the health care setting is a target of students, pupils and professionals that has to be learned and to be taught. So far, there has been a lack of specific instructions for professional counselling in the health care setting, although there has long been a statutory mandate for counselling in the profession of nursing. The most common strategies for obesity prevention mentioned in literature include weight reduction, which has to be realized by an energy reduced mixed diet, (daily) physical activity and support by professionals, family members or other individuals. The literature review found that statements were uniform in all above-mentioned aspects.