Titelaufnahme

Titel
Exophorie mit Kompensation über die akkommodative Konvergenz. : Ein Fallbericht.
Weitere Titel
Exophoria with compensation by accommodative convergence.
VerfasserWenig, Karin Monika
GutachterHirmann, Elisabeth ; Faytl, Angelika Sophie
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuli 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Exophorie / akkommodative Konvergenz / akkommodative Myopie / Prismenkorrektion / Akkommodationsspasmus
Schlagwörter (EN)exophoria / accommodative convergence / accommodative myopia / prism correction / spasm of accommodation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Fallbericht einer Patientin im mittleren Schulalter, bei der eine Exophorie mit Kompensation über die akkommodative Konvergenz diagnostiziert wurde. Die durchgeführten Untersuchungsmethoden, Behandlungsmaßnahmen sowie der Krankheitsverlauf über 7 Monate werden aufgezeigt und beschrieben.

Methoden: Alle Untersuchungsmethoden und Behandlungsmaßnahmen, die bei der Patientin zur Anwendung gekommen sind, werden aufgezeigt und beschrieben. Dazu gehören die Anamnese, die Visusprüfung, die objektive sowie die subjektive Refraktion und die Skiaskopie. Des Weiteren wurden die Konvergenz und die Motilität, sowie das Stereo- bzw. das Binokularsehen geprüft. Außerdem wurden ein Covertest, ein Prismencovertest, ein 4-Prismen-Basis-Innen-Test, eine diagnostische Okklusion und eine Fundusuntersuchung durchgeführt. Darüber hinaus wird auch auf die prismatische Korrektur eingegangen.

Ergebnisse: Bei der Erstuntersuchung der beschriebenen Patientin wurde ein Naheinstellungsspasmus als Verdachtsdiagnose gestellt, da sich Symptome wie verschwommenes Sehen in der Ferne, teilweise vorhandene Doppelbilder, sowie eine deutliche akkommodative Myopie zeigten. Mit Hilfe des 4-Prismen-Basis-Innen-Tests konnte jedoch die Verdachtsdiagnose widerlegt und die Diagnose Exophorie mit Kompensation über die akkommodative Konvergenz gestellt werden. Nach einer verordneten Prismenbrille war die Patientin völlig beschwerdefrei.

Diskussion/Schlussfolgerung: Auf das Krankheitsbild Exophorie mit Kompensation über die akkommodative Konvergenz wird ausführlich mit Hilfe relevanter Literatur eingegangen. Fachliche Meinungen verschiedener AutorInnen werden gegenübergestellt und Differentialdiagnosen sowie die Therapie des Krankheitsbildes thematisiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: This thesis deals with a clinical case report of a female patient of secondary school age, who was diagnosed with an exophoria compensated by accommodative convergence. The performed examination methods, measures and treatment of the disease during 7 months are presented and described.

Methods: All applied methods of examination and treatment measures are presented and described. These include the anamnesis, the examination of visual acuity, objective and subjective refraction and the retinoscopy. Furthermore, convergence and motility as well as stereopsis and binocular vision were checked. In addition, a cover test, a prism cover test, a 4-prism diopter base-in test, a diagnostic occlusion and a fundus examination were performed. Further, the chapter deals with prism correction treatment.

Results: At the beginning the initial diagnosis was a spasm of the near reflex, because of the symptoms like blurred vision in the distance, intermittent double images and obvious accommodative myopia. By means of the 4-prism diopter base-in test, the diagnosis exophoria, with compensation by accommodative convergence, was made. After prism glasses were prescribed, the female patient was completely free of symptoms.

Discussion/conclusion: Based on relevant special literature the clinical picture “Exophoria with compensation by accommodative convergence” is described in detail. Professional opinions of various authors are compared and relevant differential diagnoses are discussed as well as the treatment process.