Titelaufnahme

Titel
Proteinzufuhr bei erwachsenen Judoka
Weitere Titel
Proteinintake with adult judoka
AutorInnenKlein, Katharina
GutachterRichter, Silvia
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologie / Leucin / Eiweiß / Judoka / Proteinqualität
Schlagwörter (EN)dietetics / Leucin / Protein / Judoka / Proteinquality
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die erste Bachelorarbeit hat sich mit den Empfehlungen der Proteinqualität und Proteinquantität befasst. Dabei haben sich zwei Strömungen herauskristallisiert. Jene, die sich für keine erhöhte Proteinzufuhr aussprechen und diejenigen die für eine erhöhte Proteinzufuhr über 0,8g EW/kgKG/d sind. In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die Empfehlungen bezüglich Proteinquantität und –qualität von den Judoka in der Praxis umgesetzt werden. Das Ziel der zweiten Arbeit ist, Theorie mit der Praxis zu vergleichen und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Diese Untersuchung wurde mittels Ernährungs- bzw. Wiegeprotokollen über drei Tage durchgeführt. Fünf Judoka des österreichischen Leistungssport-Zentrums, die vom IMSB betreut werden, haben diese empirische Untersuchung mitgemacht. Untersuchungsschwerpunkt war die Proteinquantität, die laut Fachgesellschaften zwischen 1-2g Eiweiß/kgKG liegen soll und die Proteinqualität mit den Kategorien tierisches Eiweiß, Molkenprotein, Leucin und Lebensmittelkombinationen. Die Proteinzufuhr lag im Schnitt bei 2,25g EW/kgKG/d. Die Haupteiweißquelle war eindeutig das tierische Eiweiß mit einem Anteil von 77,63% am Gesamteiweiß. Davon waren 25,06% aus Milch und Milchprodukten. Durch die Aufnahme von Milch und Milchprodukten wird viel Leucin und Molkenprotein zugeführt. Diese tragen zu einer qualitativ hochwertigen Eiweißaufnahme bei und sind unterstützende Faktoren bei der Proteinsynthese, dem Muskelaufbau und der raschen Aufnahme der Proteine im Körper. Die Empfehlungen für Leucin liegen bei 45mg/kgKG/d und wurden von den Judoka im Schnitt mit einem Anteil von 250mg/kgKG/d übertroffen. Die Proteinqualität wurde zusätzlich durch optimale Lebensmittelkombinationen gesteigert.

Diese Ergebnisse zeigen eine vorbildliche Umsetzung der in der Fachliteratur beschriebenen Empfehlungen. Mitverantwortlich für dieses gute Outcome ist die individuelle Betreuung der Diätologin des IMSB. Durch diesen Weg konnte bestätigt werden, dass DiätologInnen in diesem Einsatzgebiet der Sporternährung viel bewirken können und in Zukunft vermehrt unterstützend mit LeistungssportlerInnen arbeiten sollten.

Zusammenfassung (Englisch)

The first bachelor thesis dealt with the recommendations of protein quantity and protein quality. Two schools of thought arose, one of which was for a higher protein intake over 0,8g Protein/kg Bodyweight per day and the other not. This thesis examines which way judokas implement the recommendations of protein quantity and quality into daily life. The goal is to compare the theory with the pratice. The study was undertaken with nutritions records over three days of five judokas from the IMSB. The focus was on the protein quantity, which should be - according to the literature - between 1-2g/kg bodyweight per day and, on the other hand, the protein quality with the categories of animal protein, leucine, whey protein and food combinations. On average the protein intake was 2,25g/kg bodyweight per day. The main protein source was animal protein with a rate of 77,63% from the whole protein intake. 25,06% came from milk and milk products . The consumption of milk and milk products lead to a high intake of leucin and whey protein. Those are supporting factors for the protein synthesis, muscle growth and the fast intake of protein in the body. The recommendation for leucin intake is 45mg/kg bodyweight and the judokas reached an intake of amazingly 250mg/kg bodyweight per day. Furthermore the protein quality is supported by the food combinations.

Those results show the ideal realization of the recommendations ascribed in the specialized literature. Co-responsible for this amazing outcome is the individual support of a dietitian of the IMSB. In this field it was shown, that dietitians can do a lot in sports nutrition and should increase the work with competitive sportsman.

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