Titelaufnahme

Titel
Rollenfindung von ErgotherapeutInnen beim Berufseinstieg: Literaturreview
Weitere Titel
Role definition of new graduate occupational therapists entering professional life: literature review
VerfasserSteidl, Katharina
GutachterRitschl, Valentin
Erschienen2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Ergotherapeut(in) / Berufseinstieg / Rollenfindung / Occupational Transition
Schlagwörter (EN)occupational therapy / occupational therapist / new graduate / role / occupational transition
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Übergang ins Berufsleben als Ergotherapeutin oder Ergotherapeut nach dem Ergotherapiestudium ist mit vielen Veränderungen verbunden. Die berufliche Rolle der Person wird neu definiert und es ergeben sich neue Betätigungen, Aufgaben und Anforderungen („Occupational Transition“). Deshalb stellen sich für diese Literaturarbeit die Fragen, wie die Auseinandersetzung mit der Rolle nach dem Schritt vom Studium ins Berufsleben von ErgotherapeutInnen erlebt wird und im speziellen welche fördernden und hemmenden Erfahrungen sie dabei machen. Es wurde dazu eine Literaturrecherche durchgeführt und sechs Studien zur Beantwortung der Forschungsfragen herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem die Umsetzung von Wissen ins praktische Handeln schwierig ist und es an Spezialwissen für Fachbereiche fehlt. Zuvor absolvierte Praktika erleichtern jedoch den Berufseinstieg. Die Unterstützung durch ein Team und der Austausch untereinander, sichere und gute Rahmenbedingungen sowie eine gute therapeutische Beziehung zu den KlientInnen werden als hilfreich erlebt. Wenn es all dies nicht gibt oder auch verschiedene Erwartungen von KollegInnen aufeinandertreffen, wirkt sich das negativ auf die Rollenfindung aus. Die Kommunikation mit vielen Personen und das Netzwerken sowie die Notwendigkeit organisatorische und betriebliche Anforderungen (Arbeitspensum und -Management) zu erfüllen, wird anfangs als schwierig erlebt. Fördernd ist, seine eigene Grenzen und Ansprüche zu kennen, eine gute Selbstreflexion zu haben und sich durch Eigeninitiative selbstständig Wissen anzueignen. Die Ergebnisse dieser Arbeit geben Anhaltspunkte, welche konkreten Erfahrungen ErgotherapeutInnen beim Berufseinstieg und bei der Rollenfindung machen und welche Unterstützungsmaßnahmen dabei hilfreich sein können.

Zusammenfassung (Englisch)

The transition from studying into occupation as an occupational therapist triggers many changes. The professional role of a person is redefined and new occupations, duties and requirements are arising. Based on that this thesis addresses how this change of the role after having finished studying and having stepped into occupation is examined by occupational therapists and investigates in particular what they experienced as supporting or hampering during this transition. A literature search has been conducted and six studies have been reviewed. The results show that applying academic knowledge in practice is experienced as key burden and special knowledge about specific areas has been missed. On the other hand previous internships ease the entry into professional life. Support by a team and a lively exchange among its members, a secure and supportive framework for one’s job plus a positive therapeutic relationship with clients have been experienced as great help. If none of that is available or if different expectations are disputed among colleagues this has a negative impact on redefining ones occupational therapist’s role. The communication with many different people and networking plus the need to meet the workload and management requirements is experienced as difficult at the beginning. To know one’s metes and bounds plus one’s demands, a good self-reflection and being proactive to acquire knowledge is facilitating the process. The results of this thesis indicate concrete experience by occupational therapists starting their professional life and which kind of support can be of help.