Titelaufnahme

Titel
"Das Problem heißt Rassismus." Wege zu einer rassismuskritischen Sozialen Arbeit
Weitere Titel
"The problem is called racism." Ways to a critical antiracist social work
VerfasserRoisz, Lena
Betreuer / BetreuerinHofer, Manuela
Erschienen2015
Datum der AbgabeAugust 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Rassismus / Kritische Soziale Arbeit / Politischer Antirassismus / Antirassismus / Interkulturelle Öffnung / Soziale Arbeit / Rassismuskritik / Othering / Dominanzkultur
Schlagwörter (EN)Racism / Critical Social Work / Antiracism / Intercultural Opening / Social Work / Racism-Criticism / Othering / Dominance-Culture
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit „Das Problem heißt Rassismus.“ beschäftigt sich mit dem Phänomen Rassismus und seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihre Individuen. Einen besonderer Fokus wird auf das Zusammenspiel von Rassismus und Sozialer Arbeit gelegt. Schlussendlich sollen Wege zu einer rassismuskritischen Sozialen Arbeit aufgezeigt werden. Rassismus ist tief in allen gesellschaftlichen Ebenen verankert. Die Bachelorarbeit beleuchtet in einem kurzen Überblick die verschiedenen Formen und Funktionen von Rassismen. Auf diesem Wissen aufbauend wird eine Verbindung zur Sozialen Arbeit hergestellt. Es soll ersichtlich gemacht werden inwieweit Rassismus auch die Denk- und Handlungsmuster von Sozialarbeiter*innen beeinflusst und welche Rolle Soziale Arbeit in der (Re-)Produktion von Herrschafts-, Macht- und Ungleichheitsverhältnissen hat. Durch die Verbindung von der Theorie des Politischen Antirassismus und der Theorie der Kritischen Sozialen Arbeit sollen theoretische Grundlagen für eine rassismuskritische Soziale Arbeit gefunden werden. Der Politische Antirassismus zeigt auf, dass es sich bei Rassismus nicht um um Einzelfälle handelt, sondern um ein in den Strukturen der Gesellschaft tief verankertes Phänomen. Des Weiteren werden Handlungsmaxime für eine wirksame Antirassistische Arbeit vorgestellt. Die Kritische Soziale Arbeit sieht eine Hauptaufgabe der Sozialen Arbeit darin, sich auch kritisch diskursanalytisch mit den gesellschaftlichen Verhältnisse auseinanderzusetzen. Hierbei soll auch klar die eigene Mittäter*innenschaft an der (Re-)Produktion dieser Verhältnisse in die Reflexion miteinbezogen werden. Aus diesen beiden Theorien ergeben sich nun Möglichkeiten für eine wirksame rassimuskritische Soziale Arbeit, welche am Schluss dieser Bachelorarbeit aufgezeigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The bachelor-thesis „The problem is called racism.“ is about the phenomenon racism and its impact on the society and its individuals. A special focus is set on the interaction of racism and social work. Finally ways for a critical antiracist social work should be presented. Racism is deep-seated in all levels of society. The bachelor-thesis take a short look over the different forms and functions of racism. Based on this knowledge the connection between social work and racism should be established. The bachelor-thesis should show how far the paradigm and the patterns of act in social work are influenced by racism. Also it should be shown which role social work plays in the (re-)production of circumstances and conditions of power, inequality and dominance. Through the connection of the theory of political antiracism and the theory of critical social work, a theoretical basis should be established. The political antiracism discloses that racism is not about individual cases, racism is a phenomenon that is deep-seated in the structures of society. Furthermore political antiracism introduces some options for action for an effective antiracist work. The critical social work sees the main task of social work in a critical discourse analytical preoppucation with the conditions of society. At the same time also the own complicity in the (re-)production of this conditions should be reflected. Based on these two theories there are now possibilties for a critical antiracist work, that should be shown at the end of this bachelor-thesis.