Titelaufnahme

Titel
Wege der Selbstbestimmung am Lebensende - pflegerische Maßnahmen zur Wahrung der PatientInnenrechte
Weitere Titel
Ways of self-determination at the end of life - Nursing interventions to protect the patients' rights
AutorInnenEberle, Linda
GutachterSchweiger, Sabine
Erschienen2013
Datum der AbgabeSeptember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht / Patientenrechte Österreich / Advance Care Planning
Schlagwörter (EN)advance directive / health care proxy / patients' rights Austria / advance care planning
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit werden die Wege der Selbstbestimmung, um PatientInnenrechte zu wahren, aufgezeigt. Hauptaugenmerk wird dabei auf die PatientInnenverfügung und die rechtliche Situation in Österreich gerichtet. Andere Möglichkeiten, wie z.B. die Vorsorgevollmacht werden erläutert und kritisch, in Anbetracht der ethischen und rechtlichen Grenzen, miteinander verglichen. Eine Gegenüberstellung zeigt, dass ein einzelnes Instrument nicht ausreicht um sich adäquat zu schützen und es wird eine Koppelung von Vorsorgevollmacht und PatientInnenverfügung empfohlen. Aufgrund der relativ geringen Erstellungsraten von Vorabverfügungen stellte sich die Frage, in wessen Aufgabengebiet eine entsprechende Beratung und Aufklärung fällt und wie diese von statten gehen soll. Durch die Nähe zu den PatientInnen wird dem Pflegebereich in der Literatur ein hoher Stellenwert eigeräumt. Anhand des „Advance Care Planning“ werden die pflegerischen Maßnahmen und die Voraussetzungen, die es für einen solchen Erstellungsprozess braucht, dargestellt. Ein derartiger Prozess führt dazu, dem ethischen und rechtlichen Dilemma des „mutmaßlichen Willens“ zu entgehen. Um dies erreichen zu können, braucht es entsprechend geschultes Fachpersonal, das kommunikativ und auch rechtlich in der Lage ist, durch den Prozess zu begleiten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit muss verbessert werden und das Konzept des „Advance Care Planning“ liefert Vorschläge dazu. In Österreich fehlt ein solches Programm und für die Umsetzung ist eine Änderung der hier üblichen Strukturen nötig. Vor allem im extramuralen Bereich und im Schnittstellenmanagement zeigt sich im Ländervergleich Aufholbedarf.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis concerns itself with different ways of patients’ self-determination and the preservation of their rights. Advance directives and the legal situation in Austria are at the centre of attention. A variety of other possibilities (e.g. health care proxy) are analysed and contrasted in terms of their ethical and juridical boundaries. A comparison shows that a single instrument is not sufficient enough to adequately protect oneself; a combination of health care proxies and advance directives is recommended. Due to the relatively low generation rates of advance directives the question arises which areas bear responsibility to cater for the according consultation and clarification needs and, furthermore, how this should be done. Because of the close attachment to the patients the nursing sector has a high status within the scholarly literature. The “Advance Care Planning” illustrates the custodial measures and requirements essential for such a process. A mechanism of that kind leads to avoid the ethical and juridical dilemma of “perceived intent”. To achieve this, an appropriately trained and qualified staff, which is capable of communicatively and juridically assist in this process, is crucial. The interdisciplinary collaboration has to be improved; the concept of “Advance Care Planning” gives suggestions in respect thereof. Austria lacks such a programme and for its installation it is unavoidable to alter conventional and traditional structures. Above all, comparisons between countries show that the extramural field and interrelations management still have some catching up to do.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.