Titelaufnahme

Titel
Quantitative Bestimmung von Proteinexpression mittels Massenspektrometrie
Weitere Titel
Quantitative Determination of Proteinexpression by Massspectrometry
VerfasserJanker, Lukas
Betreuer / BetreuerinGerner, Christopher
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Tamoxifen / Massenspektrometrie / MCF-7 / AU565 / autophagische Vakuolen / Autophagie / Proteinexpression / Proteomprofil / Estradiol / Estrogenrezeptor
Schlagwörter (EN)Tamoxifen / Massenspektrometry / MCF-7 / AU565 / autophagic vakuoles / Autophagy / Proteinexpression / Proteom profile / Estradiol / Estrogenreceptor
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Autophagie ist ein wichtiger zellulärer Mechanismus zur Reparatur von Schädigungen von Organellen durch geregelten Abbau und komplette Neubildung. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob die Induktion von Autophagie auch durch eine erhöhte Expression von dafür erforderlichen Proteinen begleitet ist. Die Induktion von autophagischen Vakuolen wurde mittels Behandlung von Brustkrebszellen mit Tamoxifen durchgeführt. Dabei galt zu beachten, optimale Bedingungen für die Bildung autophagischer Vakuolen zu schaffen, ohne dabei gleichzeitig große Veränderungen der Zellviabilität zu erzeugen. Zur Verifizierung der Vakuolen wurde eine spezifische Färbung mittels Monodansylcadaverine durchgeführt. Das Proteomprofil der Zelllinie MCF-7 zeigte, obwohl 4809 Proteine identifiziert und quantifiziert wurden, keine signifikante Regulation von Proteinen die für die Autophagie bekanntlich relevant sind. Um dieses etwas unerwartete Resultat zu bestätigen wurde derselbe Versuchsaufbau mit der Zelllinie AU565 durchgeführt und auch zur Ausschließung möglicher Behandlungsfehler die Langzeit-Stabilität des Arzneistoffes massenspektrometrisch bestätigt. Da in den durchgeführten Experimenten nur Autophagie-unspezifische Proteine reguliert wurden, kann geschlossen werden, dass keine zusätzliche Regulation des Proteinapparats einer der oben genannten Zelllinien von Nöten ist um die vollständige Induktion und Ausbildung von autophagischen Vakuolen gewährleisten zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Autophagy is an important cellular mechanism for the repair of damaged organelles through regulated degradation and complete regeneration. In the present study we investigated whether the induction of autophagy is also accompanied by an increased expression of therefor required proteins. Induction of autophagic vacuoles was carried out by treating breast cancer cells with tamoxifen. It was necessary to create optimal conditions for the formation of autophagic vacuoles, without negatively influencing cell viability. To verify the formation of vacuoles, a specific staining with Monodansylcadaverine was performed. The proteome profile of the cell line MCF-7 showed, although 4809 proteins were identified and quantified, no significant regulation of proteins which are known to be relevant for autophagy. To confirm this unexpected result, the same experimental set-up was performed with the cell line AU565. Also to exclude the possibility of a treatment failure, the long-term stability of the drug was investigated and confirmed by mass spectrometry. The conducted experiments showed that only nonspecific autophagy proteins were regulated. As a conclusion it can be said that no additional regulation of the protein apparatus of both cell lines is really necessary to ensure full induction and formation of autophagic vacuoles.