Titelaufnahme

Titel
Auswirkung unterschiedlicher Anlagetechniken von Kinesiotape auf Schmerzschwelle und Schmerztoleranz am Beispiel des nichtspezifischen Nackenschmerz.
Weitere Titel
The effect of different application techniques of Kinesiotape on pain threshold and pain tolerance with non-specific neck pain.
VerfasserWalla, Lukas
GutachterSchnell, Daniela
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)kinesio / kinesiologisch / Tape / Taping / Schmerzschwelle / Schmerztoleranz / Nacken / Schmerz / Schmerzen / nichtspezifisch / Nackenschmerz / sham / Anlage / Technik / Physio / Emotional / Medi / Aku / K / K-Tape / empirisch / PPT / PPTo
Schlagwörter (EN)kinesio / kinesiological / tape / taping / threshold / tolerance / pressure / neck / pain / non-specific / sham / application / technique / physio / emotional / medi / aku / k / K-Tape / PPT / PPTo
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext

Kinesiologisches Tape ist für die meisten muskuloskeletalen Krankheitsbilder geeignet. Das Ziel dieser Arbeit ist, die kurzfristigen Auswirkungen von unterschiedlichen Applikati­onstechniken kinesiologischen Tapes beim NSNS zu vergleichen. Die zentrale For­schungsfrage dieser Arbeit lautet: „Wie wirkt sich eine Sham-Anlage, die optisch einer the­rapeutischen Anlage gleicht, im Vergleich zur therapiegerechten Applikation auf das Schmerzempfinden bei NSNS aus?“

Studiendesign

Die vorgestellte Studie ist eine einfach blindierte, prospektive, randomisierte Kontrollstudie mit 23 Probanden. An jedem Probanden wurden 6 Messungen an jedem der 6 Mess­punkte durchgeführt.

Die KTG bekam eine muskeldetonisierende Anlage nach dem K-Taping Kon­zept. Die STG bekam eine Anlage, die optisch jener der KTG gleicht. Beide Gruppen bekamen ein iden­tisches Heimprogramm.

Hauptergebnisse

Die Veränderungen am Messpunkt über dem linken M. levator scapulae der KTG waren signifikant größer als bei der STG (p-Wert: 0,0401). Alle weiteren Messungen ergaben keinen signifikanten Unterschied.

Es kann somit angenommen werden, dass die Effekte des ST und der therapeutischen Tape-Anlage auf die PPT einander ähneln. Im Bezug auf die PPTo scheint es, als ob die konzeptgeklebte Anlage bessere Ergebnisse liefert, als die konzeptfrei geklebte Anlage.

Schlussfolgerung

Die Studie zeigt, dass die Behandlung mit kinesiologischem Tape zumindest zum Teil von psychologischen Faktoren abhängt. Es konnte keine Evidenz gefunden werden, dass eine konzeptbasierte Anlage die physiologischen Faktoren der Schmerzwahrnehmung bei NSNS signifikanter stimuliert. Der Forschungsstand reicht momentan nicht aus um eine generalisierte Äußerung auf alle muskuloskeletalen Krankheitsbilder zu geben.

Zusammenfassung (Englisch)

Context

Most musculoskeletal disorders can be treated with kinesiological taping. The aim of this thesis is to compare the shortterm effects of kinesiological taping with non-specific neck pain. The main question of this thesis is „What effects does sham tape, optically identical to therapeutic tape, have on patients with non-specific neck pain regarding to pain sensa­tion?“

Trial design

The presented trial is a single‑blinded prospective randomized controlled trial with 23 sub­jects. 6 measuring spots were marked on every single test person. Every measuring point was tested 6 times.

The subjects of the KTG received a textbook kinesiological tape application to reduce the muscle tension in the effected area. The subjects of the STG received a tape application, which looks identical to the KT, but was applied without following any guidlines or con­cepts. Both groups were instructed with the same home exercise program.

Main results

There was a significant chance between the STG and KTG at the measuring spot over the left M. levator scapulae (p-value: 0,0401). No significant differences were found at the other marked spots, neither regarding PPT nor PPTo.

Therefore it can be concluded that the effects of the ST and the KT on PPT apear similar. Only PPTo could be improved on one measuring point due to the therapeutic tape.

Conclusion

This study shows, that the treatment of kinesiological taping is influenced by psychological effects. There is no evidence that the concept-based application creates better improve­ments on pain perception with non-specific neck pain patients compared to a ST applica­tion. Further studies are required to determine a general statement of the effects of kine­siological tape on musculoskeletal disorders.