Titelaufnahme

Titel
Magnetoenzephalographie und funktionelle Magnetresonanztomographie im Vergleich
Weitere Titel
Magnetoencephalography in comparison with functional magnetic imaging
VerfasserKeglevic, Martin
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2012
Datum der AbgabeMärz 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Magnetoenzephalographie / funktionelle Magnetresonanztomographie
Schlagwörter (EN)magnetoencephalography / functional magnetic imaging
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit bietet eine Einführung in die in Österreich noch weitgehend unbekannte Magnetoenzephalographie. Sie basiert auf einer Literaturrecherche. Die Magnetoenzephalographie findet im Bereich der Hirnforschung Anwendung und wird daher im Folgenden der funktionellen Magnetresonanztomographie gegenüber gestellt. Mittels Literaturrecherche werden die Vor-und Nachteile beider Techniken herausgearbeitet und ihre Anwendungsbereiche nach dem aktuellen Stand der Forschung erläutert. Der Vergleich der Untersuchungsmethoden wird anhand der Epilepsie durchgeführt. Aufgrund des sich überlappenden Anwendungsbereiches stellt sich die Frage, ob die Magnetoenzephalographie eine Konkurrenz zur funktionellen Magnetresonanztomographie werden könnte.

Da beide Untersuchungsmethoden ihre Vor- und Nachteile haben, kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob eine von beiden der jeweils anderen überlegen ist. So zeichnet sich die funktionelle Magnetresonanztomographie durch eine gute räumliche Auflösung aus, während die zeitliche Auflösung eher schlecht bewertet wird. Im Gegensatz dazu weist die Magnetoenzephalographie eine schlechte örtliche, dafür jedoch eine gute zeitliche Auflösung vor. Die Magnetoenzephalographie bietet zwar aufgrund der vielzähligen Vorteile neue Möglichkeiten im Bereich der Gehirnforschung, die vor allem auf den Gebieten der neurologischen und psychiatrischen Forschung und Praxis eine Bereicherung darstellen beziehungsweise in der Zukunft darstellen könnten. Diese positiven Eigenschaften der Magnetoenzephalographie werden jedoch von dem grundlegenden Nachteil der schlechten Verfügbarkeit in den Schatten gestellt. Im Gegensatz dazu ist die funktionelle Magnetresonanztomographie bereits weit verbreitet und stellt eine Standarduntersuchung in medizinischen Forschungsbereichen dar. In näherer Zukunft wird sich daran voraussichtlich nichts ändern, da man das Magnetresonanztomographie-Gerät auch für die Untersuchungen anderer Körperregionen einsetzen kann. Zusammengefasst wird die Magnetoenzephalographie in der nahen Zukunft also keine ernsthafte Konkurrenz zur funktionellen Magnetresonanztomographie darstellen. Falls sich die Magnetoenzephalographie im klinischen Alltag dennoch etablieren sollte, wird der Aufgabenbereich der RadiologietechnologenInnen voraussichtlich um diese Untersuchung erweitert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper offers an insight into the in Austria currently hardly known magnetoencephalography and is based on literature research. Magnetoencephalography is used in brain research and will therefore be compared with functional magnetic resonance imaging. Through literature research the advantages and disadvantages of each system as well as their current fields of application are elucidated according to the latest data. Both examination methods are compared using epilepsy as an example. Due to the overlapping ranges of application the question arises, whether magnetoencephalography could become a serious competitor to functional magnetic resonance imaging.

As both methods have their strengths and weaknesses, it is impossible to state with certainty which one is superior. Magnetic resonance imaging, for instance, features high spatial but low temporal resolution, whereas magnetoencephalography excels in temporal but lacks in spatial resolution. While many doors have been opened through the benefits of magnetoencephalography, greatly enriching brain research and practice in the fields of psychiatrical and neurosciences, this technology is as yet only scarcely available. In contrast, functional magnetic resonance imaging is widely prevalent and constitutes a standard procedure in medical research. It is to be expected that nothing will change in this respect as magnetic resonance imaging can also be used for the examination of other regions of the human body.

In short, magnetoencephalography will not become a serious competitor to magnetic resonance imaging in the near future, but if it does establish itself in clinical routine, it will fall into the responsibility of radiographers.