Titelaufnahme

Titel
Kampfkunst und Soziale Arbeit:Möglichkeiten,Chancen u. Gefahren der Etablierung von asiatischen Kampfkünsten in der Arbeit mit Kindern u. Jugendlichen
Weitere Titel
Martial arts and social work Options, opportunities and risks of using Asian martial arts in work with children and adolescents
VerfasserMarecsek, Martin
GutachterSutterlüty, Marlies
Erschienen2012
Datum der AbgabeApril 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kampfkunst / asiatisch / Kampfkunstpädagogik / Kampfsport
Schlagwörter (EN)martial art / asian / martial art education
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Kampfkunst und ihre Bedeutung für die Soziale

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im Zentrum stehen die Philosophie der Kampfkunst mit

der Vermittlung von Tugenden, Werten und Respekt, und die Kampfkunstpädagogik, die

durch Bewegung und Interaktion zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und

Jugendlichen beitragen sollen. Gesellschaftliche Veränderungen neoliberaler kapitalistischer

Prägung und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche werden erörtert und zur

Sozialen Arbeit, sowie zu den Potentialen der Kampfkunst in Beziehung gesetzt. Dabei wird

auf aggressives Verhalten und mögliche Gefahren eingegangen. Weiters werden die

Chancen und Möglichkeiten der Kampfkunst und Sportpädagogik in der Sozialen Arbeit mit

Kindern und Jugendlichen behandelt. Die Philosophie fernöstlicher Kampfkünste wird dem

heute praktizierten westlichen Sportverständnis gegenüber gestellt und diskutiert. Dabei wird

ein Bewegungs-, Sport- und Kampfkunstverständnis in den Vordergrund gerückt, das auf

eine humanitäre Sichtweise aufbaut und als eine Ressource der Sozialen Arbeit erkannt

wird. Abschließend wird auf Bewegung und Sport in der Ausbildung und Forschung der

Sozialen Arbeit eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with martial arts and their importance for social work with children and

adolescents. At the core are the philosophy of martial arts - how they convey virtues, values

and respect - and martial arts education, which contributes to the personality development of

children and young people through exercise and interaction. Social changes of a neoliberal

capitalist nature and their effects on children and adolescents are discussed and correlated

with social work as well as to the potential of martial arts. Aggressive behavior and potential

dangers are also addressed. Furthermore, possibilities of martial arts and sports education in

social work with kids and adolescents are explored. The philosophy of far eastern martial arts

is compared to the western understanding of sport and discussed in detail. While doing so,

the paper focuses on the understanding of exercise, sport and martial arts - which builds

upon a humanitarian view - and its possible uses for social work. It concludes with a

discussion of exercise and sport in education, research and social work.