Titelaufnahme

Titel
Demenz und Blindheit. Leben in der Orientierungslosigkeit
Weitere Titel
Dementia and blindness. Living in disorientation
VerfasserGollner, Martina
GutachterFröhlich, Thomas
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuli 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sehbehinderung / Blindheit / Demenz / Bundespflegegeld / Validation / Naomi Feil / Augenerkrankungen / Behinderung
Schlagwörter (EN)Visual impairment / Blindness / Dementia / Attendance allowance / Validation / Naomi Feil / Eye diseases / Disability
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit mit dem Titel „Demenz und Blindheit“ sollen die erschwerten Bedingungen einer Demenz, welche in Kombination mit einer Sehbehinderung oder Blindheit auftritt, exploriert werden. Der Umstand, dass eine demente Person zusätzlich an einer Augenerkrankung leidet und womöglich sogar daran erblindet, sich die Orientierungsschwierigkeiten damit also verdoppeln, stellt besondere Herausforderungen an Angehörige, Pflegende und professionelle Helfer im Allgemeinen. Im Umgang mit sehbehinderten dementen KlientInnen lassen sich durch eine barrierefreie Gestaltung des Wohnraums, sowie durch Kommunikation basierend auf Validation nach Naomi Feil Verbesserungen schaffen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass beispielsweise auftretende Sinnestäuschungen nicht zu Unsicherheiten und/oder Ängsten führen.

Als weiterer Eckpfeiler dieser Arbeit werden die rechtlichen Grundlagen in Österreich besprochen, wobei im Bundespflegegeldgesetz Sehbehinderung und Blindheit als diagnosebezogene Einstufung behandelt werden. Dem gegenüber steht die funktionsbezogene Einstufung, wie sie auch bei einer demenziellen Erkrankung zur Anwendung kommt.

Zusammenfassung (Englisch)

The following analysis, entitled "Dementia and blindness", deals with the difficult conditions that clients have to face when they suffer from a combination of a visual impairment or blindness and dementia. People, who develop an eye disease in later life, which may even lead to blindness, find it much harder to orientate themselves. This fact presents new challenges to relatives, attendants and professional helpers in general. In interaction with visually impaired clients with dementia simple changes can be applied to the living space by making it barrier-free, alongside communication based on validation by Naomi Feil. This may help to prevent hallucinations for example, which may lead to uncertainty and/or fears.

Furthermore this work entails a consideration of the legal situation in Austria, more precisely the BPGG (public financial allowance for those in need of nursing care or with severe disabilities), whereas "visual impairment and blindness" are treated as diagnosis-related classification in contrast to the function-based classification including dementia.