Titelaufnahme

Titel
Hunger auf Solidarität mit bitterem Beigeschmack?
Weitere Titel
Hunger on solidarity with bitter aftertase?
VerfasserFödinger, Nathalie
Betreuer / BetreuerinHammer, Elisabeth
Erschienen2012
Datum der AbgabeApril 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ehrenamt / Tafeln / Drittes Mandat
Schlagwörter (EN)voluntar work / Tafeln / third mandate
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema ehrenamtliches Engagement und dessen Bedeutung für die Soziale Arbeit. Es wird auf die Beziehung zwischen Sozialer Arbeit und Ehrenamt eingegangen, welche durchaus problembesetzt sein kann, und sodann mit dem Sozialstaat und seiner gegenwärtigen Umstrukturierung in Verbindung gesetzt. Dies dient als Einführung in die aktuellen Debatten, welche zurzeit über das freiwillige soziale Engagement stattfinden. Für diese Debatte wird auf die Prozesse der Ökonomisierung und Professionalisierung der Sozialen Arbeit eingegangen und ihre wechselseitige Einwirkung mit dem Ehrenamt anhand von fachspezifischer Literatur belegt. Danach wird die vorangegangene Debatte anhand des praktischen Beispiels der Tafeln, als Sinnbild für bürgerschaftliches Engagement, verdeutlicht. Ihr Versuch zur Armutslinderung wird kritisch hinterfragt und gleichsam ihr Beitrag zur notwendigen Versorgung hervorgehoben, um somit den ambivalenten Sachverhalt aufzuzeigen. In der Folge wird nach möglichen Positionierungen der Sozialen Arbeit zu den Tafeln und zu ehrenamtlichem Engagement gefragt und dabei zum einen auf die Definition der Sozialen Arbeit nach der International Federation of Social Workers (IFSW) und zum anderen auf das Dritte Mandat nach Silvia Staub-Bernasconi hingewiesen. Das Anliegen dieser Arbeit ist, die Vielschichtigkeit und Kontroversen jener Thematik möglichst weitreichend zu erfassen und somit eine Grundlage zu weiteren Diskussionen zu schaffen.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this study- entitled “Hunger on solidarity with bitter aftertaste?” – is to discuss the subject of volunteering (honorary engagement) and its meaning for social work profession. It discusses the relationship between social work and voluntary work, which may be problematic, and then it is linked to the welfare state and its current restructuring. This serves as an introduction to current debates, which deal with voluntary social work. This debate will focus on the processes of economization and professionalization of social work and demonstrates their mutual influence on the voluntary work on the basis of scientific literature. Then, the previous debate will be pointed out on the basis of the practical example of the „Tafel” (tabel), which are a symbol of social engagement. Their attempt to alleviate poverty is critically analyzed and likewise its contribution to the necessary care is highlighted, in order to stress the ambivalent situation. After that it seeks for possible positions of the social work on the subject of „Tafeln“ and volunteer work, while it refers not only to the definition of social work by the International Federation of Social Workers (IFSW) but also on the third mandate, according to Silvia Staub-Bernasconi. The aim of this work is to capture the complexity and controversies of this topic and to provide a basis for further discussions.