Titelaufnahme

Titel
Die Geburt zwischen Liebe und Gewalt : Wenn die Kinderseele um Hilfe bittet. Möglichkeiten der Prävention und Therapie
Weitere Titel
Birth between Love an Violence When the Childs Soul begs for Help. Possibilities for Prevention and Therapy
VerfasserTheimer, Olivia
Betreuer / BetreuerinHeinzl, Silke
Erschienen2015
Datum der AbgabeJanuar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Vorgeburtliches Bonding / Osteopathie+Schwangerschaft / Emotionale Erste Hilfe / Traumageburt+Hilfe / Osteopathie und Geburt / Känguru+Frühgeburt / Mutter-Kind-Bindung / emotionale hilfe+ kind / Bindung+Mutter+Kind
Schlagwörter (EN)prenatal bonding / osteopathie + pregnancy / emotional help / traumatic birth + help / osteopathie + birth / cangaroo care / bonding / rebonding
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund und Ziel der Arbeit: Aufgrund der ersten Arbeit der Autorin konnte festgestellt werden, dass die Geburt lebenslange Folgen hinsichtlich der emotionalen Entwicklung eines Kindes mit sich ziehen kann. Die folgenden Seiten befassen sich nun mit Möglichkeiten der Prävention und Therapie von traumatisierenden Geburtserlebnissen. Ziel war es, zum einen betroffenen Eltern, zum anderen aber medizinischem Personal einen Überblick der unterschiedlichen Präventionsstrategien und Behandlungsmethoden zu bieten um Kindern einen bestmöglichen Start ins Leben zu gewähren und die Wichtigkeit der Unterstützung von Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen und Kindern aber auch die Dringlichkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit im medizinischen Bereich zu untermauern. Methoden wie die Bindungsanalyse, die Osteopathie und Craniosacraltherapie, das nachgeburtliche ‚Bonding‘ sowie die präventive und therapeutische psychologische Arbeit werden in der vorliegenden Abhandlung näher beschrieben.

Methode: Die Informationen zu der vorliegenden Arbeit konnten im Zuge einer Literaturrecherche gewonnen werden. Zur Sammlung wissenschaftlich relevanter Daten wurden Bücher, Studien, Fachzeitschriften, Fallbeispiele sowie das Internet herangezogen.

Ergebnisse: Wissenschaftlichen Ergebnissen zur Folge nimmt die Mutter-Kind-Bindung sowohl präventiv als auch therapeutisch einen besonders hohen Stellenwert ein. Die Osteopathie und Craniosacraltherapie zeigen ihre positive Wirkung nicht nur in der Verhinderung pathologischer Geburtsverläufe sondern auch in der Arbeit mit Neugeborenen. Im Punkto Frühgeburtlichkeit hat sich die pränatale Psychotherapie als effektive Methode herausgestellt und auch in der therapeutischen Arbeit mit Neugeborenen und Kindern sind psychologisch geführte Behandlungen von besonderer Wichtigkeit.

Schlussfolgerungen: Medizinisches Personal sollte über die zu Verfügung stehenden Möglichkeiten der Verhinderung geburtsbedingter emotionaler Schwierigkeiten von Kindern, beziehungsweise der Therapiemöglichkeiten nach pathologischen Geburtsverlauf bescheid wissen, so dass eine Informationsweitergabe an betroffene Personen sichergestellt werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Background and Aim of the Paper: The first paper of the author revealed that birth can entail lifelong consequences concerning the emotional development of a child. The following pages focus on the possibilities of treatment and prevention of traumatizing birth experiences. The aim was to present an overview of the various prevention strategies and treatment methods to affected parents and medical staff, in order to grant children the best possible start in life and to affirm the importance of supporting pregnant women, birthing mothers, women in childbed and children. Moreover, the urgency of an interdisciplinary cooperation in the medical field was emphasized. Methods such as bond analysis, osteopathy and craniosacral therapy postnatal bonding as well as preventive and therapeutical psychological work are described in more detail in the present paper.

Method: The information for the present work was obtained by means of a literature research. Books, studies, trade journals, case studies and the internet were used for the collection of scientifically relevant data.

Results: According to scientific results, the mother-child bond plays a particularly important role both in preventive and therapeutic terms. Not only do osteopathy and craniosacral therapy have a positive effect on the prevention of pathological birth processes, but also on working with newborns. In terms of prematurity, prenatal psychotherapy has proven to be an effective method. Moreover, psychologically guided treatments are also of particular importance in the therapeutic work with newborns and children.

Conclusions: Medical staff should be informed about the available possibilities for avoiding birth-related emotional problems of children and the therapeutic methods after a pathological birth process respectively, so that the forwarding of information to people who are affected can be ensured.