Bibliographic Metadata

Title
Ökonomisierung und Verbetriebswirtschaftlichung der Sozialen Arbeit
Additional Titles
Marketization and Managerialism of Social Work
AuthorHarrauer, Robert
Thesis advisorKlawatsch-Treitl, Eva
Published2015
Date of SubmissionApril 2015
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Ökonomisierung / Wiener Wohnungslosenhilfe / New Public Management / Ökonomisierungsdruck / Qualitätsmanagement
Keywords (EN)Economization / Homeless / New Public Management / Economizational Pressure / Quality Management
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Kurzfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, über welche Wahrnehmungen die interviewten Personen zu ökonomischen Strukturen, Methoden, Konzepten und Arbeitsweisen innerhalb der Sozialen Arbeit sprechen. Es wird versucht, aktuelle Geschehnisse, Erneuerungen und Dynamiken, welche die Soziale Arbeit betreffen, im Kontext der Erzählungen mit ökonomischen Aspekten in Zusammenhang zu bringen. Ziel dieser Forschungsarbeit ist die Dokumentation und Interpretation der Wahrnehmungen der Interviewpartner_innen über die Auswirkungen wirtschaftlicher Veränderungen auf Mitarbeiter_innen-Systeme, Organisationsstrukturen und fachliche Konzepte.

Zur Einführung in die Materie wird ein aktueller Stand der Forschung in Bezug auf grundlegende Begrifflichkeiten, Ansätze und Theorien gegeben. Anschließend werden darauf aufbauend die Interviews analysiert und versucht, implizite und explizite Aussagen zum Thema Ökonomisierung der Sozialen Arbeit aufzuzeigen.

Bei der Auswertung der Interviews sowie bei der Aufbereitung des theoretischen Hintergrunds, wurde deutlich, dass vermehrt ökonomische bzw. verbetriebswirtschaftlichende Arbeitsweisen und Tendenzen innerhalb des Sozialen Bereichs Anklang finden. Dieser prozessuale Wandel zeigt sich auch durch die zunehmende Etablierung von, für den Diskurs innerhalb der Sozialen Arbeit eher neueren, Begriffen wie beispielsweise Managerialismus, New Public Management, Wettbewerb, etc.

Im Laufe dieser Arbeit hat sich herausgestellt, dass ökonomische Konzepte bzw. verbetriebswirtschaftlichende Tendenzen vermehrt Einzug in die Soziale Arbeit halten bzw. die befragten Personen dies berichten. Unterschiede finden sich jedoch in Bezug auf den Umgang mit diesem Ökonomisierungsdruck, sowohl in den verschiedenen Organisationen als auch bei den Personen, die zu diesem Thema befragt wurden.

Abstract (English)

Abstract

This research study deals with the question of what kind of perception the interviewed people have on economic structures, methods, concepts and working conditions within the social realm. Its attempt is to connect current happenings, modernizations and dynamics which consider social work by conducting interviews. The focus of this research study lies in the documentation and also in the interpretation of the individual perception of the respondents which provides information about consequences of economic changes on systems of colleagues, organisational structures and professional concepts.

To get into the complex field, there is a status quo given of the research considering basic theories, terms and definitions. In the following, assembled to the research, the interviews are analysed to disclose implicit and explicit declarations on the topic of economisation of social work.

Working on the analysis as well as writing the theoretical parts made it clear that economic trends and working conditions are finding favour in the social sector to a greater extent. This paradigm change is also distinguished by the increasing establishment of keywords like Managerialism, New Public Management and Competition.

Finally, as a result of our research study, it has turned out that economic concepts are increasing to find their way into social work. Differences related on how to handle this phenomenon can be found in different organisations and by people who have been interviewed.