Titelaufnahme

Titel
TRANSITION FAMILIE - KINDERKRIPPE : Die Gestaltung der Eingewöhnung in burgenländischen Kinderkrippen
Weitere Titel
TRANSITION FAMILY - KINDERKRIPPE The settling in process in “Kinderkrippen” in the state of Burgenland
VerfasserWegleitner, Sabine
GutachterEckstein-Madry, Tina
Erschienen2017
Datum der AbgabeFebruar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Eingewöhnung / Gestaltung der Eingewöhnung / Kinderkrippe / Burgenland / burgenländische Kinderkrippen / Pädagogische Qualität in der Eingewöhnung / Eingewöhnungsabläufe / Eingewöhnungsmodelle / Berliner Eingewöhnungsmodell / Münchner Eingewöhnungsmodell / Professionalisierung des pädagogischen Personals / Bildungs- und Beziehungspartnerschaft / Bindung und Beziehung / Stresserleben / Trennungsangst / Trennungshilfen / Ausbildung zur Leiterin / Qualitätsentwicklung / Orientierungsqualität / Strukturqualität / Prozessqualität
Schlagwörter (EN)settling in / organisation of settling in / Kinderkrippe / the state of Burgenland / Kinderkrippen in the state of Burgenland / pedagogical quality in the settling in period / settling in procedure / type of settling in process / Berliner Eingewöhnungsmodell / Münchner Eingewöhnungsmodell / education and Training / professionalisation of pedagogic stuff / educational and relation partnership / binding and bonding / experience of stress / separation anxiety / separation assistance / mandatory education for teachers in leadership positions / quality development / quality of orientation / quality of structure / quality of process
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung der Eingewöhnung in burgenländischen Kinderkrippen. Es wurde mittels Grundlagenforschung die vorherrschenden Bedingungen bei der Eingewöhnung untersucht. Die zentrale Forschungslücke ergab sich aus dem Fehlen von Erkenntnissen über die Häufigkeit und Art von Eingewöhnungsabläufen in den einzelnen Kinderkrippen. Ob, beziehungsweise welche Eingewöhnungsmodelle angewendet werden, wie Aus- und Weiterbildung Einfluss auf Eingewöhnung hat und wie sich die Zusammenarbeit mit den Eltern gestaltet, wurde ebenso beforscht. Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit war es, Einblick in diese Datenlage zu gewinnen. Dazu wurden an alle 71 burgenländischen Kinderkrippen Fragebögen verschickt, 38 davon kamen retour und waren Grundlage für alle Berechnungen in dieser Arbeit.

Die Ergebnisse zeigen, dass in den burgenländischen Kinderkrippen in Bezug auf Leiterinnen-Ausbildung, einheitlichem Eingewöhnungsablauf und im Bereich Fort- und Weiterbildung beachtlicher Handlungsbedarf besteht. Nur etwa die Hälfte aller Leiterinnen von Kinderkrippen hat eine Ausbildung zur Leiterin absolviert und nur etwa 42 Prozent der Krippenpädagoginnen haben eine Fortbildung auf dem Gebiet der Eingewöhnung besucht. Lediglich bei der Umsetzung der Bildungs- und Beziehungspartnerschaft zeigt sich ein hohes Engagement der KrippenpädagogInnen.

Als pädagogische Konsequenzen sind eine Verankerung einer verpflichtenden Ausbildung für alle PädagogInnen in Leitungspositionen im burgenländischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz anzudenken, des Weiteren Fortbildungsveranstaltungen für Leiterinnen und PädagogInnen auf dem Gebiet der Eingewöhnung, um wissenschaftlich fundierte Inhalte zu vermitteln. Die zusätzliche Verpflichtung einer Helferin als Vollzeitkraft in der Kinderkrippe wäre ebenso wünschenswert, um Stresssituationen bei Eingewöhnungsprozessen zu verringern.

Letztendlich sollte, um eine adäquate Betreuung aller Krippenbetreuungseinrichtungen und eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung zu gewährleisten, eine weitere Aufstockung des Personals im Bereich pädagogische Fachaufsicht (Inspektorin) angedacht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper focuses on the settling in process in “Kinderkrippen” in the state of Burgenland. The predominant conditions during the settling in period are examined through basic research. The central research gap is produced by missing information about the frequency and type of settling in processes in different “Kinderkrippen”. Also, it is researched, if any, which type of settling in process is used, how training influences the settling in period and how to work together with the parents. The objective of this paper is insight into this data. For this, questionnaires are sent to all 71 “Kinderkrippen” in the state of Burgenland. The returning 38 questionnaires are basis for all calculations in this paper.

The results show, that there is need for action in “Kinderkrippen” in the state of Burgenland, especially concerning leadership training, standardized settling in processes and further education and training. Only half the leaders of “Kinderkrippen” have completed leadership training and only 42 percent of the teachers attended further education in the field of settling in. Simply with implementing educational and relation partnership the teachers show a high level of commitment.

As pedagogic consequences, it is to be thought about to establish a mandatory education for all teachers in leadership positions in the “burgenländischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz”. Furthermore, there should be further education for teachers in leadership positions and teachers concerned with the settling in process to convey scientific information. It would also be desirable to hire an additional teaching assistant to reduce stressful situations during the settling in process.

Lastly additional personnel in the area of pedagogic supervision should be considered to ensure appropriate support for all “Krippenbetreuungseinrichtungen” and to guarantee continuous quality development.