Titelaufnahme

Titel
Die Peergroup in der Ergotherapie: Praktischer Einsatz und Begründung der Peergroup als therapeutisches Mittel in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Weitere Titel
Appliance and reasons for using Peer Groups as a tool in Occupational Therapy in the field of Children and Youth Psychiatry
VerfasserFischer, Sandra
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Peergroup / Gleichaltrigengruppe / Ergotherapie / Kinder- und Jugendpsychiatrie
Schlagwörter (EN)Peer group / Occupational Therapy / Children and Youth Psychiatry
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema dieser Arbeit ist der Einsatz der ergotherapeutischen „Peergroup“ in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dahinter steht die Frage nach dem praktischen Einsatz der Peergroup in der Ergotherapie und wie der Einsatz des Settings „Peergroup“ als ergotherapeutisches Mittel in der Kinder- und Jugendpsychiatrie begründet wird. Zur Beantwortung dieser Forschungsfragen wurde eine ausführliche Literaturrecherche in Datenbanken und eine Handrecherche in Fachbüchern und –zeitschriften der Studiengangsbibliothek vorgenommen. Zusätzlich wurden drei halbstrukturierte Interviews mit Ergotherapeuten/-innen aus den Fachbereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Pädiatrie durchgeführt.

In dieser Arbeit wird ein informativer Überblick über den Begriff „Peergroup“, die Bedeutung, die Funktion sowie den Nutzen und die Möglichkeiten des Einsatzes der Gleichaltrigengruppe gegeben. Es folgt eine Verbindung der Peergroup zu ergotherapeutischer Grundlagenliteratur und zu ergotherapeutischen Praxismodellen. Es werden sowohl psychiatrische Behandlungsverfahren und –methoden der Ergotherapie als auch die Modelle OPM(A), MOHO, CMOP beschrieben und der Bezug zur Peergroup hergestellt.

Die Ergebnisse der Interviews werden kurz dargestellung und der Literatur gegenübergestellt. Hierbei wurde eine große Übereinstimmung in den Punkten Bedeutung, Funktion und Ziele festgestellt. Die empirischen Ergebnisse haben gezeigt, dass Gleichaltrigengruppen in der ergotherapeutischen Praxis vereinzelt angeboten werden, ohne dass jedoch dezidiert von einer „Peergroup“ gesprochen wird. Theoretische Grundlagen der Peergroup sind den Experten/-innen großteils bekannt, deren praktischer Einsatz ist jedoch noch wenig verbreitet. Dennoch gibt es einige gute Ideen, diese in der Ergotherapie umzusetzen.

Zusammenfassung (Englisch)

The main issue of this work are „peer groups“ in occupational therapy and their use in children and youth psychiatry. Appliance of peer groups and its jusification in occuptional therapy were questioned. A literature research and three interviews were conducted in order to answer these questions. Interviews were held with occupational therapists working in children and youth psychiatry or paediatrics.

There is an overview about theoretical basic principles of a peer group. The term „peer group“ is defined and the importance of peer groups in youth, its functioning and aims are explained. Another main part of the work is the motivation and jusification of working with a peer group in occupational therapy in children and youth psychiatry. A connection to basic literature of occupational therapy will be established. Different types of treatment of occupational therapy in psychiatry and models of occupational therapy, like OPM(A), MOHO and CMOP, are described and connected with the peer group.

The interview results are displayed and compared with statements in literature. The work shows that great congruence can be found there. The empirical outcome reflects that the practice of peer groups in occupational therapy is not very common yet. There are occupational therapists who have established a peer group, but probably would not call it that way. Nevertheless, there are many ideas of how to establish a peer group in occupational therapy.