Titelaufnahme

Titel
Die Spezifische Absorptionsrate (SAR) in der Magnetresonanz und bei Mobiltelefonen
Weitere Titel
The SAR in terms of medical examination through MRI and in terms of daily use by mobile phones
AutorInnenUnger, Sebastian
GutachterSalomonowitz, Gabriele
Erschienen2013
Datum der AbgabeJanuar 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)SAR / MRT Sicherheit / SAR Mobilfunk / Hochfeld MRT
Schlagwörter (EN)MRI Safety
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel

Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der SAR in der Magnetresonanztomographie (MRT) und im Alltag in Bezug auf Mobiltelefone darzulegen und auf etwaige gesundheitliche Risiken hinzuweisen. Weiters wird auf Empfehlungen eingegangen, welche zur Reduktion der individuellen Exposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder, hervorgerufen durch die Mobilfunktechnologie dienen.

Methode

Diese Arbeit stützt sich auf Studien und Publikationen und wir demnach als Literaturarbeit verfasst. Der Zeitrahmen der Recherche erschreckte sich von Oktober 2012 bis Dezember 2012, hierbei wurden folgende Keywords, bei nachstehenden Datenbanken verwendet „Springerlink“, „PubMed“ und „Medline“ wurden mit den Stichwörtern: SAR, MRI Safety, MRT Sicherheit, SAR Mobilfunk, Hochfeld MRT; durchsucht.

Kernergebnis und Schlussfolgerungen

Durch die SAR betreffende, restriktive Grenzwerte wird in der MRT sichergestellt, dass keine gesundheitlichen Schäden weder bei dem Patienten/der Patientin noch beim Bedienpersonal hervorgerufen werden. Bei steigender Feldstärke verhält sich die SAR quadratisch. Grundsätzlich ist eine gewebsschädigende Wirkung durch die SAR feststellbar, allerdings handelt es sich hierbei um eine massive, grenzwertüberschreitende und dauerhafte Exposition, deren Folgen wurden in Tierversuchen dokumentiert. Bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte erscheint die gesundheitliche Bedrohung durch die bei einer MRT auftretende SAR nicht vorhanden. Bei Bewegungen um den Patiententunnel/Patientinnentunnel kann es mit steigender Feldstärke lediglich zu leichten Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel kommen.

Eventuelle Langzeitschäden hervorgerufen, durch den tagtäglichen Gebrauch von Mobiltelefonen, sind nicht bewiesen, können allerdings ebenso wenig endgültig ausgeschlossen werden. Deshalb hat die „International Agency for Research on Cancer“ (IARC), welche Teil der World Health Organization (WHO) ist, die hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen als „möglicherweise kanzerogen“ eingestuft. Durch den verantwortungsvollen Umgang mit der Technik und durch die Beachtung von geltenden Empfehlungen kann jedoch die Exposition des Einzelnen auf ein Minimum begrenzt werden. Somit erscheint eine Gefährdung der Gesundheit unwahrscheinlich, wenngleich vor allem die Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder präventiv durch deren Eltern beschränkt werden sollte.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim

It is the aim of this paper to illustrate the impact of SAR in terms of medical examination through MRI and in terms of daily use by mobile phones. Furthermore this paper will point out possible health risks resulting from the exposure to high frequent electromagnetic fields and it will give advice on preventive sanctions in order to lower it.

Method

This paper is based on scientific literature and it was written in the period of time between October 2012 and January 2013. Keywords for the research in search engines like „Springerlink“, „PubMed“ and „Medline“ were: SAR, MRI Safety, MRT Sicherheit, SAR Mobilfunk, Hochfeld MRT.

Conclusion

It appeared that, by restrictive threshold values regarding the MRI no health risks occurred for neither patient nor staff. With the rising field force the SAR appeared to react squarely. Generally a harmful effect on organic tissues caused by SAR is detectable, but this involves massive and permanent expose which is beyond any threshold values. The serious consequences of this exposure are documented by data which was gained through animal experiments. By observing the existing limits health risks caused by SAR during a MRI are non-existent. When moving around the MRI-device and with increasing field forces some side effects like nausea and vertigo may appear.

Possible long-term health risks caused by the use of mobile phones cannot be precluded but neither can they be accredited. Therefor the “International Agency for Research on Cancer” (IARC), which is part of the “World Health Organization” (WHO), has classified high frequent electromagnetic fields, which are produced by mobile phones as “possibly carcinogenic to humans”. By using the technique responsibly and by considering existing threshold values the individual exposure can be minimalized. Accordingly a hazard of health caused by mobile phones seems unlikely, although the use of the technique should preventively be reduced especially for children.

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