Titelaufnahme

Titel
Die MA 40, meinE SozialarbeiterIn & ich. Erfahrungen und Handlungsstrategien von KlientInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe rund um die BMS
Weitere Titel
MA 40, my social worker and I – experiences and strategies of clients in Viennese homeless institutions regarding Bedarfsorientierte Mindestsicherung
AutorInnenDokulil, Stefan
GutachterAstleithner, Florentina
Erschienen2015
Datum der AbgabeNovember 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)MA 40 / Bedarfsorientierte Mindestsicherung / Soziale Transferleistungen / Wohnungslosigkeit / Bedarfsorientierte Mindestsicherung - Antragstellung / Wiener Wohnungslosenhilfe / Soziale Arbeit / Qualitative Forschung / Handlungsstrategien / Erfahrungen
Schlagwörter (EN)MA 40 / needs-based minimum benefit system / social transfers and benefits / homelessness / application for the needs-based minimum benefit system / Viennese Assistance to the Homeless / social work / qualitative research / strategies for action / experiences
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Mit Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung 2010 entstanden neue Rechtsansprüche

für Anspruchsberechtigte, Hürden bestehen jedoch nach wie vor. Zu verstehen wie

diese Hürden aussehen, wie sie wahrgenommen werden und welche Handlungsstrategien

aus dem Zusammenhang für die Betroffenen erwachsen, ist Ziel dieser Arbeit. Um einen

Einblick auf das wirkende System zu gewinnen wird die geschichtliche Entwicklung der Sozialhilfe

beleuchtet und auch die Wiener Wohnungslosenhilfe beschrieben, da BewohnerInnen

dieser die Zielgruppe der Forschung darstellen. Mithilfe von 15 leitfadengestützten, problemzentrierten

Interviews wird erfragt wie die Antragstellung der Mindestsicherung erlebt wird,

was hilfreich bzw. störend wirkt und wie die Unterstützung beim Sozialamt und in den Wohnhäusern

funktioniert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Zugang zur BMS noch immer als

hochschwellig erlebt wird und lange Bearbeitungszeiten zu Frustration bzw. finanziellen

Engpässen führen. Unterschiedliche Strategien bei der Beantragung bestätigen die Relevanz

von persönlichen Ressourcen. Der Entwurf von Idealtypen fasst abschließend Persönlichkeitsmerkmale

überspitzt zusammen und versucht ein Bild möglicher AntragstellerInnen zu

vermitteln.

Zusammenfassung (Englisch)

The introduction of Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS - needs-based benefit system)

in 2010 led to new legal claims for the entitled party, but obstacles still persist. The aim of

this paper is to clarify what said obstacles are and how they are experienced, as well as

describing the strategies which are developed to cope with them. To gain insight into the

system, a brief history of social welfare benefits is given and a description of Wiener

Wohnungslosenhilfe (Viennese programme to support the homeless) is made, since

residents of this programme are the target group for this research. 15 semi-constructed and

problem-focused interviews were held to show how applicants of BMS experience the

application, what helped or interefered with it and how the support at the department of social

services compared to the support in the housing facilities works. Results show that the

treshold to accessing BMS is still high and that processing delays lead to frustration and/or

financial shortages. Different strategies regarding the application confirm the relevance of

personal ressources for success. Creating ideal type as a final synopsis gives an

exaggerated view of personality traits of the applicants to describe the diverse range of

mentioned strategies.

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