Titelaufnahme

Titel
Empowerment in der Sozialen Arbeit. Eine Betrachtung aus einer emanzipatorischen, postkolonial-kritischen Perspektive
Weitere Titel
Empowerment within Social Work. A consideration of an emancipatory, postcolonial-critical perspective
VerfasserGlaser, Stefan
Betreuer / BetreuerinKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Empowerment / Ermächtigung / Soziale Arbeit / Postkolonialismus / Postkoloniale Theorie / Postkoloniale Kritik / Dekonstruktion / Entwicklung / Diskurs / Emanzipation / Kolonialismus / Transformation / postdevelopment / Macht / Gemeinwesenarbeit / Teilhabe / Bürger_innenrechtsbewegung / Bürgerrechtsbewegung / Politik
Schlagwörter (EN)empowerment / social work / postcolonial studies / postcolonial theory / emancipation / decolonialisation / colonialism / postdevelopment / Power / Deconstruction / Developmet / Discourse / transformation / participation / community work / civil-rights-movement / politics
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der begrifflichen und der programmatischen Entwicklung von Empowerment. Empowerment hat sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis von Sozialer Arbeit eine bedeutungsvolle Rolle eingenommen, speziell im Kontext der Gemeinwesenarbeit und der Entwicklungszusammenarbeit. Den Ursprung hat Empowerment als ein Konzept der Schwarzen Bürger_innenrechtsbewegungen in den USA, welche zunächst kaum Berührungspunkte mit Sozialer Arbeit hatten. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich Praktiker_innen der psychosozialen Arbeit an der Idee von Empowerment orientiert und diese für die Soziale Arbeit adaptiert. Zur besseren Einordnung werden im Zuge dieser Arbeit auch andere zentrale Begriffe, wie Postdevelopment oder Postkolonialismus thematisiert, welche notwendig für eine fundierte Debatte um dieses Themengebiet sind. Da es sich bei dem heute geläufigen Verständnis von Empowerment um eine veränderte und abgeschwächte Form des ursprünglich bewusst politisch geprägten Begriffs handelt, gibt es von Seiten der Vertreter_innen von postkolonialer Theorie viel Kritik an der Praxis von Empowerment. In der vorliegenden Arbeit werden diese Kritikpunkte erörtert und diskutiert. Außerdem wird der Fragestellung nachgegangen, welche Rahmenbedingungen es für eine emanzipatorische, von Empowerment geleitete Praxis brauchen würde.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the conceptual as well as the programmatic transformation of empowerment. The concept of Empowerment has taken an important role for Social Work, both theoretically and practically, and also especially in the context of community work and development policy. Originally empowerment was a concept of the black civil-rights-movement in the US and had almost no connection to Social Work. Over the past decades professionals of Social Work referred to the concept of empowerment and adopted it for their own demands. In order to have a more precise categorization, there are some more key terms that are going to be addressed. Besides the history of empowerment, there are key words such as postdevelopment and postcolonialism. Nowadays the common understanding of empowerment concerning Social Work is a modified and weakened modification of the originally political idea. Therefore there is a lot of critics from theorists representing postcolonial thoughts concerning the practice of empowerment. This thesis is trying to scientifically pick up these critiques and discuss them. Additionally the question will be followed, what conditions are mandatory in order to have an emancipatory empowerment- led Social Work.

The title of the thesis is ‘Empowerment within Social Work. A consideration of an emancipatory, postcolonial-critical perspective’