Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss von physiotherapeutischen Maßnahmen auf die Reduktion der durch Schlaganfall induzierten Dranginkontinenz
Weitere Titel
The influence of physiotherapy on the reduction of urge urinary incontinence caused by stroke
VerfasserHergovich, Stefanie
Betreuer / BetreuerinStelzhammer, Christine
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schlaganfall / Dranginkontinenz / überaktive Blase / physiotherapeutische Maßnahmen
Schlagwörter (EN)stroke / urge incontinence / overactive bladder / physiotherapeutic measures
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Das Auftreten von Dranginkontinenz in Folge eines Insultes ist ein in der Bevölkerung weit verbreitetes Problem, das ein erhöhtes Risiko für funktionelle Einschränkungen und negative Therapieergebnisse mit sich bringt. Diese Bachelorarbeit soll die Auswirkungen von ausgewählten physiotherapeutischen Behandlungsmaßnahmen auf die Dranginkontinenz von Schlaganfallpatientinnen und Schlaganfallpatienten untersuchen.

Methodik: Im Rahmen einer nicht-empirischen Forschungsmethodik wurde eine umfassende Literaturrecherche in den Datenbanken PEDro, Science Direct und MEDLINE über den Zugang PubMed durchgeführt.

Hauptergebnisse: Die Auswertung der Literatur hat ergeben, dass sowohl Beckenbodentraining als auch Elektrostimulation eine Reduktion der Dranginkontinenz, die durch einen Insult verursacht wurde, bewirken können. Für die Maßnahme Verhaltenstraining konnten nur zwei Volltexte, die nicht ausreichend den Selektionskriterien entsprachen, gefunden werden. Aus diesem Grund lassen sich keine stichhaltigen Aussagen über deren Effektivität bei Personen mit Schlaganfall und Dranginkontinenz tätigen.

Schlussfolgerung: Schlussendlich lässt sich ein reduzierender Effekt von Beckenbodentraining und Elektrostimulation auf die durch Schlaganfall induzierte Dranginkontinenz erkennen. Da es insgesamt zu dieser Thematik jedoch nur sehr spärliche Literatur gibt, sollen sämtliche Resultate durch weitere qualitativ hochwertige Studien mit repräsentativen und großen Stichproben untersucht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: The incidence of urge incontinence due to an insult is a widespread problem, that leads to an increased risk of functional limitations and negative therapeutic results. This thesis focuses on the impact of selected physiotherapeutic measures on urge incontinence of stroke patients.

Methodology: As part of a non-empirical research methodology a comprehensive literature search in the databases PEDro, ScienceDirect and MEDLINE via the access PubMed was conducted.

Main results: The analysis of the literature shows that pelvic floor muscle training and electrical stimulation can lead to a reduction of urge incontinence, which was caused by an insult. For the measure behavioural training only two studies, that insufficiently met the selection criteria, could be found. For that reason it is not possible to make valid statements about its effectiveness in persons with insult and urge incontinence.

Conclusion: Finally, a reducing effect of pelvic floor muscle training and electrical stimulation on the urge incontinence, caused by a stroke, can be shown. However, since there is sparse literature about this topic all results should be studied by other high-quality studies with representative and large samples.